Papiertheater-Forum

Normale Version: Lettres de Mon Theatre 2015
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Brief 1

Jetzt ist es 2015 und das ist auf mehrere Gründe für uns ein wichtiges Jahr.
Zum Beispiel ist da das 5te Papiertheatertreffen in Mai und meine Tineke wird 70 und ich 73. Das sind eben Älter.

Dazu gehört unmittelbar die Frage: “Wie lange noch?”
Auch wichtig:”Was wollen wir nog alles?”

Klar: Wir möchten Geschichten bedenken und diese spielen.

Wir möchten, so lange es kann, Reisen mit unserem Theater.
Und wir möchten die technische Möglichkeiten verbessern.

Und tief im Herzen liegt die Sehsucht nach dem idealen Vorstellung.

Unsere erste Vorselling war in 1999, ich habe es aufgesucht.
Seitdem jedes Jahr ein neues Stück. Das sind jetzt also 16.
Am Anfang ist man noch sehr Zufrieden mit diesen Stücke aber dan später erweisen sich manche als sehr mühselig.
Effekte stimmen nicht, oder später denkt man hier hätte die Graphik doch besser gekönnt, oder der Ton war doch enttäuschend.
Man lernt natürlich ständig.
Die Technik verbessert sich und damit auch die Qualität.

Was haben wir so alles zu verfügung?
Erstens natürlich unsere Computer/Macs.
Für uns ein Sine Qua Non. Kein Rechner kein Theater.
Dan natürlich die Software: Photoshop Elements für das BIld, Garageband für die Ton.
Dan weiter die Drucker (A3/A4) und der Plotter/ Schneider.

Damit kann man seine Träume rekonstruieren.
Ihr wisst doch das das Bauen eines Stückes kein kreatives, sondern ein rekonstruktives Prozess ist?
Dazu kommen alle diesen netten Sachen wie Blitzen, Beleuchtung, Feuer und Rauch. Das alles haben wir jetzt und damit können wir eigentlich alles machen was wir möchten.
Anders gesagt, das “Wie?” haben wir unterm Knie. Bleibt das Wichtigste;”Was?”

Titel in meinem Notizbuch:
Showboat
Baron von Münchhausen
Maja die Biene ( Ein satirisches Märchen)
Die ZeitreisMachine (Eine “George Melies”-artige Geschichte)
Die Rote Schuhe
Schwanen See (Wird schon an gearbeitet)
La Poupee (nach einem Stummfilm von Ernst Lubitsch)
De Jordaan (Chronik einer Amsterdammer Familie im 20ten Jahrhundert)
Das Rheinische Gold (eine Rheingold Variante/Fabel)

Dan gibt es da diese Gedanken die so dringend um Andacht bitten.
Zb. wann Abends die Sonne untergeht und die Wolken rosa färbt, dan sieht man dort Schlösser und Palasten. Wer leben dort? Was machen die?

Meine Enkeltochter behauptet das das Räuschen im Ohr nicht kommt vom Mer in einen Muschel sondern vom eigenen Blut. Ich möchte sie so gerne zeigen das es gerade am Ende der Muschel, um die letzte Ecke dort wo man nicht mehr sehen kann wirklich ein Mer gibt wo Inseln liegen und fremde Schiffe übers Wasser gehen.

Ich persönlich weiss aus meine Kindheit das im Wald unter den Pilzen, Zwerge wohnen. Ich habe sie sogar gehört.

Und dan das Bild das aus meine Träume geblieben:
Eine Elfin die die Tau Perle von einem Spinnen Netz stehlen möchte aber dabei vom Spinnen gefangen genommen ist.
Was jetzt? Wird sie gerettet?

Das sind alle wichtige Frage die müssen doch beantwortet.

Aber zuerst das Theater!
Wir haben zwei: Das “Haustheater im Keller und das Reistheater.
Theoretisch haben beide dieselbe Einrichtung.
Leider ist das nicht genau so, deshalb muss wieder gebaut werden.
Als erste ist den Boden dran.
Darüber mehr im nächstem Brief.
Oh Harry, nicht nur Du bist wieder am basteln an Deiner Bühne. Auch ich bin schon wieder am werkeln. Diesmal aber nicht an den Reisebühnen sondern an meiner Stationären. Sie erfährt eine grundlegende Sanierung bzw eine komplette Umgestaltung und das nicht nur bei der Technik. Die Eikemeyer hat ausgedient und wird verschrottet bzw als Materiallieferant für die neue genommen. Nach der Umgestaltung verfüge ich dann, auf allen Bühnen, über das selbe Grundsystem.
Bericht an alle!
Schau zu und hört.
EINE BËUHNE IST NIE FERTIG WEIL DIE IDEALBËUHNE NICHT BESTEHT!!
Viel Glück Robert, Morgen fange ich an mit den neuen Boden
Wenn ich nur schon soweit währe. Derzeit befasse ich mich noch mit dem Portal. Erstmals wird es kein gedrucktes Proszenium geben. Diesmal werde ich eins nach dem Vorbild des Heftes, "Nye Moderne Proscenier" bauen. Da es sich um meine Stationäre Bühne handelt, wird sie auch nicht groß bewegt werden.
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Das ist das nette eines "Haustheaters" Da spielt Gewicht keine Rolle. Aber wie eh gesagt, die Probleme kommen wenn mann daneben eine "Reisebühne" hat wo in man die selben Stücken spielen möchte. Es sei man ist sehr genau, (bin ich nicht) sonst passt es eigentlich nie ohne Umbearbeitungen.
Vielleicht wird es jetzt mal klappen.
Brief 2

Der neuer Boden:

Was ist der Auftrag?
Ein Boden der leicht ist (ziemlich) stabil und leicht neu zu machen (nichts ist ewig).
Wie ich am Ende voriges Jahr erzählte bekam ich die Idee ein Boden zu machen der flach ist dennoch Rillen hat, weil er besteht aus Streifen “Foamboard” mit einem trapeziumformigen Durschschnitt.

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Diese Streifen werden um und um auf einem Unterlage gelegt (breite Seite oben, schmale Seite oben) und dan werden die Nummer 1.3.5.7.9 usw. fest geklebt weil die zwischen liegende Streifen da zwischen bewegen können.

Dies alles damit alles leichter wird im Reisetheater aber auch weil ich glaube/hoffe, das sonstige Probleme mit einem Rillenboden wie zb. das hochkippen der Streifen, oder die unmöglichkeit mal schref über die Bühne zu gehen (oder von hinten nach vorne), gelöst werden.

Erstens unsere Bühne, die wird innerhalb 10 Minuten mit 8 Schrauben gebaut.

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Die 2 Seiten.

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Ein Proszenium, auch in 2 Stücke (sonst passt es nicht im Koffer)

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Und ein Boden (65x46,5)

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Oben und unten sind Stücke ausgeschnitten die das Holzgerüst des Theaters umfassen.

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Da durch wird die ganze Bau sehr stabil.

Der heutige Boden ist aus Sperrholz mit Rillen aus Aluminum Profile.
Sie ist 4.5 Kg Schwer!!

Aus Kunstof Rillen Platte (Wellenpappe aber dan aus Kunstof) wird ein Boden geschnitten als Unterlage und im Theater gelegt damit die ersten Foamboard Streifen gut passend aangelegd werden

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Dan weiter am Tisch.

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Immer ein fest geklebter Streifen (breite Seite oben) dan ein “Schieber” (schmaller Seite oben) usw.

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Im Theater sieht es dan so aus.

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Es lässt sich ansehen das der Boden jetzt etwas höher eingelegt werden muss damit er fast auf gleicher Höhe kommt als der Bühnenöffnung
Ist kein Problem.
Komt später.

Das Gewicht der Boden ist jetzt fast ein Zehnter vom alten Boden.
Der Unterschied zwischen ein Eimmer wasser und eine kleine Flasche!

Hilla

Harry.... danke für die wunderbare Dokumentation deines Theater-Bau.

Sehr schön erklärt .... deine Arbeit mit dem Foamboard-Material.


Robert ... dein neues Portal sieht interessant aus. Bin schon gespannt
auf die Bühne, die dazu entsteht.
Lieber Harry! Ich finde es wirklich großartig, auf welch erfinderische und geradezu simple Weise Du Deine Bühne weiter entwickelst. Ebenso großartig finde ich es, wie Du uns Dein Wissen und Deine Erfahrung weitergibst und nicht für Dich behältst.
Ich habe nun einmal nur zwei Bühnen: die "Normalbühne" und die "Bauchladenbühne". Da ich ja mit meiner Bühne die Theaterbesucher aufsuche, ist diese Normalbühne naturgemäß auch meine Reisebühne. Mein gesamtes System: Kulissen, Bühnenbilder, Figuren, Licht, Ton, Effekte sind auf diese Normalbühne abgestimmt und die Stücke sind auch sehr solide gebaut. Auf diese Weise habe ich z.B. den LOHENGRIN FÜR EILIGE schon ca. 75 Mal aufführen können und er funktioniert noch immer tadellos. Mit dem Bauchladenbühnchen spiele ich bei kleinen Veranstaltungen und beim Workshop.
Allerdings hatte ich letzthin eine Begegnung mit einem tschechischen TISCHTHEATER, wobei ich große Lust verspürte, mit so etwas nochmals zu beginnen. Wie Du weißt ist dies die Mischung zwischen Papiertheater und Kleinstmarionetten. Wer weiß, vielleicht wird das noch etwas bei mir. Aber keine Sorge, ich bleibe "meiner Art" Papiertheater zu spielen weiterhin treu. Ich möchte allerdings bezüglich der Stücke einen Sprung in das 21.Jahrhundert machen, um zu vesuchen mit diesem"Spielmittel des 19. Jahrhunderts" auch in die heutige Zeit anzukommen. Wenn es so weit ist, werde ich hier berichten.
Ulrich kennst du dieses Czechisches Buch? (Mein Text Programm seit das Czechisch kein Deutsche ist)

ISBN 978-80-8060-239-0.

Die Bilder sind gut gedruckt uns lassen sich ausgerechnet vergrössern
(04.01.2015 01:55)Robert J schrieb: [ -> ]Die Eikemeyer hat ausgedient und wird verschrottet bzw als Materiallieferant für die neue genommen.

Hallo Robert,
was ist falsch an der Eikemeyer Bühne. Huh Gerade bin ich dabei mir eine kleine Bühne zu bauen, nach diesem Vorbild?
Kann man denn die Bühne technisch nicht weiter aufrüsten?

neugierige Grüße, Brigitte
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