Papiertheater-Forum

Normale Version: Vischmarkt Papiertheater
Sie sehen gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Ein Herr aus Heringsdorf schrieb mir das er fand ich melde mich zu wenig hier am diesem Forum. Da hat er wahrscheinlich recht. Problem aber ist das es so wenig zu sagen gibt.
Persönliche sachen, davon wisst ihr schon genügend und die gehören hier am Forum auch nicht, abgesehen der algemeine Meldung: Es geht uns gut, sehr gut, und immer besser.

Papiertheaterisch gibt es folgendes:

In Braunschweig hatte ich mir bedacht das unser nächstes Stück sollte Gulliver werden. Das war eben darum weil ich das, immer noch nicht fertige “Julie Verne am Nordpol”-Stück satt war und Gulliver war eine neue Idee und davon war ich begeistert.
Jonathan Swift hatte es damals als Satire auf das Englische Hof geschrieben, und meine Gedanke war wieder eine neue Satire auf das heutige Leben und die Welt zu machen.
Ich setzte mich ans Schreiben, bekam viele Einfälle, wurde böse und auf einmal war es kein nettes Stück mehr.
Das passiert öfter bei mir.
Deswegen habe “20 000 Meilen unter dem Mer” auch nie fertig gemacht und ist “Land ohne Musik” am Ende eine Geschichte mit Ameisen und andere Insekte geworden.

Also kein Gulliver, was den?

Ja, wieder zurück zum Nordpol?

Bin ich angefangen Kommentare zu Sternebilder zu schreiben; Passepartout orientiert sich während der Fahrt im Ballon mittels GPS (Generale Position der Sterne) und dan kommt da irgend eine Discussion über das Sternezeichen “Die Fische”.
Julie denkt, die sehen doch mehr aus als wären sie Meerjungfrauen. Stimmt, meint Passepartout, aber die haben keine Beine, und dan sind es also Fische.
Und wen man sie irgendwie Beine geben könnte würden sie dan Menschen sein?
Nah, das het ein Däne namens Andersen schon mal versucht mit eine kleine Meerjungfrau, ist slecht geendet usw.usw...

Dan gibt es irgend noch die Behauptung von Neptun das die Erde Flach sei.
Stimmt natürlich auch.
Wen die Erde Rund wäre, würde als das Wasser nach unten fallen!

Dan war ich die Sache wieder satt, das Stück aber lebt noch irgend in meinem Rechner.

Uns jetzt?
Auf meinem Büroblatt liegen zwei Oper zu warten:

[attachment=1033]

Die Zaubergeige und Schwarzer Peter.
Ich muss mal sehen.

Hinzu liegt da seit Braunschweig die Sache mit dem Kritiker. Die Beitrage von Kritiker an iregendwelchen Kunst sol man nie unterschätzen. Aber was macht einen Kritiker zu einem guten, wertvollen Kritiker. Das Stück habe ich wegen Sprachprobleme (die Deutsche Sprache) nicht fertig gekriegt die Sache ist wichtig und mit Deutsch komme ich leider damit nicht gut aus.

Also ich denke ans Forum, aber leider kommt da noch nicht viel aus meinen Hände.
Der Herr aus Heringsdorf freut sich natürlich über die Tatsache, dass es dem Herren aus Harderwijk gut geht. Der Herr aus Heringsdorf hat sich nur Sorgen um den Herren aus Harderwijk gemacht.
Der Herr aus Harderwijk bedankt sich bei den anderen Herren
(25.05.2017 16:21)Harry Oudekerk schrieb: [ -> ]Hinzu liegt da seit Braunschweig die Sache mit dem Kritiker. Die Beitrage von Kritiker an iregendwelchen Kunst sol man nie unterschätzen. Aber was macht einen Kritiker zu einem guten, wertvollen Kritiker. Das Stück habe ich wegen Sprachprobleme (die Deutsche Sprache) nicht fertig gekriegt die Sache ist wichtig und mit Deutsch komme ich leider damit nicht gut aus.

Die Kritiker sollte man nicht unterschätzen. Sie können viel Schaden anrichten. Sind sich die Schreiberlinge ihrer Verantwortung immer bewußt? Ich glaube nicht. Für mich ist ein guter Kritker, der nicht das Genre, sondern die Aufführung kritisiert. Dazu sollten jedoch fundierte Kenntnisse vorliegen. Die junge Dame, die sich Kritikerin nennt, hatte absolut keine Kenntnisse und vor allem keine Lust an ihrem freien Sonntag das Festival zu besuchen. Dennoch maßte sie sich ein Urteil (Verurteil) über das Genre Papiertheater an. Das ist schlechte Kritik.
Traurig, aber nicht zu ändern. Im Dezember habe ich in Braunschweig Premiere mit meinem neuen Stück. Dazu wird wahrscheinlich auch die Braunschweiger Zeitung geladen. Ich hoffe, sie kommen nicht.Big Grin

Harry, benötigst Du Hilfe, bei der Übersetzung? Falls Du das Stück in deutsch in Heringsdorf aufführen möchtest?

Viele Grüße, Brigitte
Danke Brigitte, aber beide Stücke sin im Ursprung Deutsche Oper sollte also kein Problem. Wenn doch melde ich mich gerne.
(25.05.2017 16:21)Harry Oudekerk schrieb: [ -> ]Ich setzte mich ans Schreiben, bekam viele Einfälle, wurde böse und auf einmal war es kein nettes Stück mehr.
Das passiert öfter bei mir.
Deswegen habe “20 000 Meilen unter dem Mer” auch nie fertig gemacht und ist “Land ohne Musik” am Ende eine Geschichte mit Ameisen und andere Insekte geworden.

Ein Stück mal nicht nett darzubieten, finde ich persönlich sehr gut. Es muss nicht immer die heile Welt sein, auch nicht im Papiertheater. Was stört dich besonders daran und wie wäre Land ohne Musik ursprünglich geworden?
"Land ohne Musik" war ursprünglich gedacht mit "normalen" menschlichen figuren. Die aber gefielen mir nicht und damit auch nicht die "Ton" des Stückes. Ich habe es wirklich nicht in mir in den Finger zu weisen und den Leuten zu erklären wie das Lebe sein soll.
Daran dachte ich auch nicht, mit den Fingern auf Leute zu weisen, ist auch nicht meine Art. Ich dachte mehr daran, ein Thema zu benennen und es eher komisch darzubieten, nicht verletzend oder herabsetzend. Nun weiß ich nicht, welche Personen bei Dir auftreten sollten und ob sie sich dadurch verletzt fühlen könnten. Dann lieber nicht. Ameisen und Insekten sind da etwas wertfreier.

Harry, mein Spiegellabyrinth ist richtig klasse geworden. Danke nochmals für den Tip.(ist schon eine Weile her)
Referenz-URLs