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RE: Quatschecke 2012 - Benno Mitschka - 07.05.2012 10:18 Einen kleinen Nachtrag noch zu den Bühnenböden mit Rillen. Die Eickemeyer-Bühne sieht für die Seitengassen ja Halterungen vor, die es erlauben, die Kulissenposition auch im Winkel zu verändern. Das hat den Vorteil, dass durch eine Schrägstellung der Gassen vom Portal aus gesehen, die Sicht auf die Seitenwände der Bühne verhindert wird, ohne den Hintergrund zuzustellen. Stehen die Gassen parallel zum Portal, muss man diese relativ weit in die Bühnenmitte und relativ dicht hintereinander stellen, um da keine Durchsichten auf die Seitenwände zu bekommen. Dadurch wird aber auch der Blick auf den Hintergrund eingeengt. Und gerade bei vielen Schreiber-Dekorationen der neuen Serie finde ich das äußerst schade, da viele schöne Details an den Rändern nicht mehr zu sehen sind. Die räumliche Wirkung scheint mir bei Schrägstellung der Seitengassen auch besser zu funktionieren. Wie sehen denn die 'Rillenspieler' und anderen 'Parallelgassenspieler' das? RE: Quatschecke 2012 - Robert Jährig - 07.05.2012 11:54 Da ich diese Bühne ja gerade baue, werde ich das mal mit berücksichtigen. Allerdings werde ich eine Kombination aus Zügen und Halterung dann haben. So, jetzt gehts ersteinmal mit dr Bühne weiter. RE: Quatschecke 2012 - Benno Mitschka - 20.07.2013 21:35 (06.05.2012 22:52)Harry Oudekerk schrieb: Bin es mit Benno einig. Das "edgen" stammt der Modelbau her und da hat es einen Grund.Aber für mich gilt auch das geraden die dünnen weise Ränder die Figur besser von dem Hintergrund trent. Ich habe mit unserem Spot etwas herumexperimentiert und denke, dass die Ergebnisse gut geeignet sind, um die Vorteile einer nicht schwarz gefärbten Figurenschnittkante zu zeigen: ![]() Ohne die weiße Schnittkante wäre der Kaspar komplett vor dem Hintergrund abgesoffen. Außerdem gibt das Streiflicht noch zusätzliche Tiefe. Schulter, Oberarm und Kopf wirken dadurch wesentlich plastischer. Schön sieht man das auch an den Spießen, deren korrekte Bezeichnung mir gerade partout nicht einfallen möchte. Jedenfalls wirken diese Teile durch das Streiflicht ebenfalls plastischer und damit auch realistischer. Bei diesem Foto habe ich etwas mit Photoshop nachgeholfen: ![]() Am rechten Tischbein habe ich das Streiflicht nachträglich entfernt, weil es die Illusion erheblich gestört hat. Hier wäre es tatsächlich sinnvoll gewesen, die Schnittkante an genau dieser Stelle geschwärzt zu haben. Das Streiflicht an der Tischkante betont den Realismus des Tischs und trennt die Kante vom Hintergrund. Im Grunde habe ich also das Streiflicht durch Abschwärzen bzw. durch Stehenlassen so verwendet, wie dies bei einem richtigen Tisch der Fall sein würde. Mir ist jedenfalls klar geworden, dass man durch gezieltes Abschwärzen den Realismus betonen kann. Prinzipiell bleiben meine Kanten aber erst einmal weiß und dann schau'n mer mal... RE: Figurenführung - Von Oben oder von der Seite - Robert Jährig - 24.07.2013 22:13 Benno "Schön sieht man das auch an den Spießen, deren korrekte Bezeichnung mir gerade partout nicht einfallen möchte." Meinst Du die Hellebarde. RE: Figurenführung - Von Oben oder von der Seite - Harry Oudekerk - 24.07.2013 22:36 Rillen und Kullissen. Weil wir ja mit Rillenarbeiten stehen die Kullisen parallel am Prozcenium. Ist nun eben so. Meisten verbreite ich die Kuliisen nach hinten und lass sie nach schwarz verlaufen (Photoshop Gradient tool) wen man aus eine zu weite Winkel auf die Bühne schaut. Ist das weniger störend. |