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Lettres de mon Theatre 6 - Harry Oudekerk - 12.05.2014 16:51 Alphonse Daudet: Dank! Einmal wird es einen Tag geben an dem es alles wirklich klappt. Kennt ihr das liebe Freunde? Man streitet mit sich selbst weil es eine neue Geschichte geben soll. Da kommen so manch schöne Gedanken entlang, einige davon wachsen sogar aus und werden Pläne. Dan aber kommt der Zweifel, neue Ideen. Dies oder das? Man entscheidet sich, aber Wochen später scheitert das Stuck auf den Felsen der Realität: Zu schwer, nicht genügend Anspruchsvoll. Neuer Start, vielleicht doch einige der alten Ideen hineinkomponieren. Danenland und die Felsen, das war doch schön. Na dan weiter machen man soll sich entscheiden. Brust voraus, kräftig an die Arbeit. Es soll am Ende 25 Minuten sein. Wie viel Szenen soll es geben. Jede Szene etwa 5 Minuten. Also 5 Szenen. Das wären dan Anfahrt(Introduction). [attachment=734] Herberg(Exposition). [attachment=735] Palast (Einführung Protagonist). [attachment=736] Gefängnis/Grotte (Conflict/). [attachment=737] [attachment=738] Galgen (Climax) [attachment=739] Finale. Sollte ungefähr klappen. Grafik fertig. An die Musik. Dann: 30 Minuten ist zu lange: Einkürzen! Aber zuerst mal die richtige Text schreiben. Habe mittlerweil gelernt das es einfacher ist Figuren und Dekorationen weg zu nemen als ein zu setzen also am liebsten soll alles so viel wie möglich schon fertig stehen im Theater. Neue Probleme, wie immer will ich zuviel. Es passt nicht hinein. Warum quälen wir uns eigentlich so. Warum gehen ich nicht einfach hin, und schaue mir nur noch die Vorstellungen von ander an. Welch eine Ruhe. Ich werde zu alt für diesen Kram. Aber es kommen noch immer diesen Träume: Wie sieht das Leben aus wen man so klein ist das eine Blume die ganze Welt ist und das All eine Wiese mit anderen Blumen (und ich meine nicht Maya die Biene) Oder die Götter. Die leben in eine Landschaft das nur aus Wolken besteht. Wolken Schlösser. Was passiert dort? In einem Buch vom Herausgeber PaperDragon sah ich ein Bild von einem Vulkan mit seinem Krater bis am Rand mit Wasser gefüllt. In diesem See könnte es Inseln geben, man soll dann natürlich darauf aufpassen das man nie über die Rand geht! Im Goldenen Kompass haben die Menschen ihre Seele neben sich und können davon getrennt werden. Wie wäre es wen mann im Leben sein eigener Tot als Gesell hat. Er ist unser Freund, vielleicht nicht immer schön, vielleicht manchmal fürchterlich, aber er ist immer da und beschützt uns bis es Zeit ist. Das gebt Möglichkeiten für allerart Geschichten. Diese Visionen lassen nicht los… Weiter Endlich ist das Stück gebaut und fertig. Proben soll man Diese Phase hasse ich, den hier kommen die wirkliche Probleme: Tom Kater soll von rechts und nicht von links geführt werden. Also nicht von Tineke sondern von mir, weil sie nur zwei Hände hat. Ja aber seine Rolle ist die vom schlauen Kater, soll also vom linken Seite der Bühne aufgehen Dan soll er eine neuer Führung-streifen bekommen. Es gibt zu wenig (oder Zu viel) Tiefe. Und da hatte ich über dies alles nachgedacht, ich glaubte diesmal sollte es endlich auf einmal passen. Aber es sieht doch alles wirklich schön aus, und die Geschichte ist nett, und jedes mal wen Herr Stoppin auftretet oder spricht, hört man das Lied der Wolgaschlepper. Ist doch auch nett. Bin doch zufrieden mit diesem Stück. Nächtes wird besser und dan wird es bestimmt auf einmal klappen ohne Probleme. Lettres de mon Theatre 6 - pappcartoon - 24.05.2014 23:14 Ich kann Dich so gut verstehen, Harry! Ich kenne das, wovon Du schreibst. Das ist wohl das Schicksal, wenn man eigene Stücke schreibt und inszeniert und nicht auf die klassischen Vorgaben zurückgreift, die man lediglich ein bißchen modifizieren muß. Frage nicht, wie viele Nächte ich kaum geschlafen habe, weil ich versucht habe, die Geschichte von 1200 Jahren in 45 Minuten zu erzählen - und das, wo in diesen Jahren wirklich sehr viel passiert ist. Ich musste am Ende einige (gute!) Szenen weglassen und die Gestaltung der Bühne bzw. der Seitkulissen hat mich ebenfalls graue Haare gekostet. Auch die Figurenführung war kompliziert, weil zwischendurch mehr Leute auf der Bühne waren, als ich Hände habe. Aber zum Ende hin hat sich einiges dann wie von selbst ergeben, anderes wurde improvisiert und die größte Freude hatte ich, als sich viele Kinder nach den Vorstellungen persönlich bei mir bedankt haben. Das war die Belohnung für die Schlaflosigkeit und zwischendurch abgrundtiefe Verzweiflung, in die mich dieses besondere Theaterstück gestürzt hat: es hat sich gelohnt. Und was die "schönen Gedanke" und Ideen für neue Stücke angeht: ich habe mittlerweile eine große Sammlung davon angelegt. Irgendwann setze ich das alles um. Nächste oder übernächste Woche fange ich an. Oder eben etwas später...
RE: Lettres de mon Theatre 6 - Harry Oudekerk - 25.05.2014 09:49 Nächstes Wochenende 6 mal "Tom Kater und der herrliche Ritter" dan ist das Stück vergangene Zeit, vorbei, vorüber, schluss. In 14 Tage 3 mal (Uraufführung!) "Herr Bommel und der Hochzeitskampf" und dan eine neue Version bauen von "Land ohne Musik" weil wir das alte Exemplar bei Benno gelassen. Und dan.... ein neues Stück. Welches? Das Reine Gold? Der Tapfere Soldat und der Tod? (da soll es ein Chor van Frösche geben) Oder doch wieder etwas noch anderes, was ich noch nicht entdeckt habe? Wie kurz ist eigentlich ein Jahr. RE: Lettres de mon Theatre 6 - Ulrich Chmel - 25.05.2014 16:40 lieber harry! bei Dir möchte ich gerne Zeichen-Unterricht nehmen. Ich ddenk von Dir könnte ich noch viel lernen. RE: Lettres de mon Theatre 6 - Harry Oudekerk - 25.05.2014 17:35 Ich habe hier schon mal erklärt wie ich das mache, ist alles nicht so kompliziert. Vor allem, Ich kan überhaupt nicht zeichnen. Kan bloss sehen und mich borstellen wie es aussehen soll. Dan suche ich mir "Diebenbilder" eine Umschreibung von er Holländischen Zeichentrick/Comix Meister Marten Toonder, der damit nur einfach Vorlagen meinte. Dieze Vorlagen bearbeite ich in Photoshop bis sie die richtige Grösse und Pose haben und dan werden sie nachgezogen koloriert, bekomen sie Tiefe mit Licht und Schatten. Wenn einer in Wolgast ein Mac hat und Photoshop(Elements) kann ich es zeigen wen es Zeit gibt. Lettres de mon Theatre 6 - pappcartoon - 27.05.2014 19:37 Werter Herr Kulissenschieber, Harry arbeitet ein bißchen anders (professioneller mit der Technik) als Sie und ich. Und das ist es, was die "neue" Papiertheaterszene so interessant macht: während die einen nach wie vor mit Bleistift und Radiergummi an ihre Figuren gehen, arbeiten die anderen mit Bildbearbeitungsprogrammen und sonstigen Finessen, die die moderne Technik heute bietet. Ich schneide meine Figuren nach wie vor mit einer Nagelschere aus - Harry hat (wenn ich mich richtig erinnere) einen Schneidplotter am Start. Und ganz egal, WIE man es macht: jede Bühne und jedes Theaterstück ist so individuell wie der Direktor, der HINTER der Bühne steht. ... sag ich mal so - unter uns Pappkameraden!
RE: Lettres de mon Theatre 6 - Harry Oudekerk - 28.05.2014 17:05 Hmm, eigentlich ist das alles nicht ganz wahr. Als ich mich für mehr als 40 Jahre (!) bemühte mit den Kurse vom Famous Artist School, da würde schon gelernt das man ersten ein "referenz Archiv" anlegen soll dan seine entwürfe damit machen soll und dan später mittels Pauspapier(?) das alles zusammen bringen soll. Ist also in Prinzip die selbe Methode als das was wir heute tun nur sind die Geräte effizienter. Zu meinem Glück fand ich die Ganze Kurse vor einiger zeit wieder zurück an Internetz. RE: Lettres de mon Theatre 6 - Robert Jährig - 30.05.2014 14:44 Harry, Mac bringe ich mit. Photoshop Elements 10 und 12 sind installiert. Wenn Du noch etwas benötigst, melde Dich. RE: Lettres de mon Theatre 6 - Harry Oudekerk - 24.06.2014 23:18 Ein Maus! RE: Lettres de mon Theatre 6 - Winnie - 26.06.2014 15:11 Ah, ein Mac-User wie ich! Sehr schön! :-) |