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Einmanntheater - Ulrich Chmel - 29.10.2010 15:56

Liebe Papiertheaterfreunde!
Ich bin der Ulrich aus Wien. Vor über 30 Jahren bin ich das erste Mal mit einer barocken Guckkastenbühne in Berührung gekommen, die der damals weit über die Grenzen Österreichs bekannte Wiener Antiquar Prof. Christian. M. Nebehay von seinen Angestellten zum Geburtstag bekommen hat. Die Figuren hatten auf den Gesichtern die Fotografien der Antiquariatsmitarbeiter. Einige Jahre später fertigte ich, für einen runden Geburtstag eines Kollegen, eine Klappbühne aus Karton an (so quasi Popup) und montierte 48 Figuren, die ich selbst kolorierte. Lieferant der Figuren war der Mann einer Kollegin, Dr. Herbert Zwiauer. Das war eigentlich der Startschuß für die Entwicklung zum Papiertheaterspieler. Irgendwann kaufte ich im Londoner Pollockmuseum das Heftchen „A Penny Plain and Twopence coloured „ CINDERELLA von Pollock. Dann baute ich einmal eine kleine Bühne, in welche ich letztlich die CINDERELLA Figuren und Dekorationen stellte, alles fotografierte, um dies „Stück“ in Form einer in die Bühne hinein projizierte Diaschau meinen Freunden vorzuspielen. Im Jahre 2002 kam dann – nach der Beendigung meiner beruflichen Laufbahn in der Österreichischen Wirtschaftskammer - der Zeitpunkt, wo ich einen STRUWWELPETER und ein WEIHNACHTSSPIEL für ein von mir mit Kartonschienen ausgestattetes Neptuntheater von Pollock „produzierte“ und diese Stücke im Freundeskreis vorspielte.
Ermuntert von diesem Freundeskreis habe ich seit 2002 Jahr für Jahr neue Stücke produziert und spiele diese Stückchen einem immer größer werdenden Papiertheater-Freundeskreis vor. Ich bin ein Einmann-Theater, zeichne viele Figuren oder Dekorationen neu, verändere Figuren aus dem 19. Jahrhundert wie es der Ablauf des Stückes erfordert, schreibe die Texte, die ich auch selbst spreche und lebe und leide mit den „papierenen Schauspielern“ wenn ich die Stücke dann auch selbst spiele. Dabei halte ich mich an den Grundsatz, daß ein Stück nie länger als maximal 40 Minuten dauern darf. Ich spiele „Opern“ genauso wie Märchen und bereite mit beiden Genres einem Publikum von 2 bis 100 immer wieder großes Vergnügen und Freude. Am allerschönsten ist für mich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Mit meinem, von mir entwickelten Workshop „VON DER SCHUHSCHACHTEL ZUM PAPIERTHEATER“ konnte ich bei vielen Kindern erreichen, auch selbst Papiertheater zu bauen und zu spielen.


RE: Einmanntheater - Klaus Beelte - 10.04.2011 17:35

Ist's Bescheidenheit, mit der uns Ulrich Chmel diesen Link bisher verschwieg?
http://www.youtube.com/watch?v=TQf2uuGv1Fk
Ansehen lohnt!


RE: Einmanntheater - die amelie - 10.04.2011 19:57

bescheidenheit ist eine zier,

doch ist 's auch dieses video hier! Sleepy


ich finde das portrait ausgesprochen gelungen. sehr gerne gesehen! danke fürs einstellen!


liebe grüße,

die amelie