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Theatercafé 2019 - Robert Jährig - 05.02.2019 15:11 So nun ist das Jahr 2019 auch schon etwas älter und ich denke mal ich mache dann mal ein neues Jahr auf. Hauptsächlich befasse ich mich mit den Vorbereitungen, für das Treffen in Heringsdorf ende Mai. Dann sind da auch noch die Vorbereitungen für ein neues Stück in diesem Jahr, welches ich im Oktober in München aufführen werde. Ich hoffe euch geht es allen Gut. RE: Theatercafé 2019 - Harry Oudekerk - 05.02.2019 17:39 Bei uns geht eigentlich auch besondes gut. Das wir nicht nach Heringsdorf fahren hat nichts mit uns sondern mit Paul zu tun. Da kan man nichts machen. Gerade spielen wir bis April/Mai Schwarzer Peter, mittlerweil benütze ich diese Zeit mit der Bau von "Die Abenteuer der Julie Verne" das soll ab September bei uns ins Theater spielen. Nach 10 Jahre soll so dies und das am Theater geändert werden. Obwohl in diesem Alter zu weit voraus denken gefährlich ist, haben wir gute Erwartungen fürs nächstes Jahr. Mein Rechner sagt übrigens das nichts von dies alles Deutsch ist. Ich bitte also um vergebung. RE: Theatercafé 2019 - Robert Jährig - 05.02.2019 17:45 und trotzdem stehst Du auf meiner Liste für 2020 in Heringsdorf ganz oben und zwar mit Julie Verne. Termin 21.05.bis 23.05.2020. RE: Theatercafé 2019 - Harry Oudekerk - 05.02.2019 18:49 Ich meine es wirklich. RE: Theatercafé 2019 - Robert Jährig - 09.02.2019 21:54 Ich auch Harry, ich auch. RE: Theatercafé 2019 - Brigitte L. - 18.02.2019 18:54 Das ist schade, Harry,dass ihr nicht dabei sein könnt. Ich wünsche Paul baldige Genesung. Wir freuen uns auf Heringsdorf und auf ein Treffen mit den anderen Spielern. Ein paar Figurinen müssen doch noch ersetzt werden. Obwohl gut verpackt, leiden die Papiere mit der Zeit doch. Oder es fällt einem beim verpacken noch nicht auf, dass sie durch das Spielen gelitten haben. Wie dem auch sei. Ein bischen auffrischen schadet nicht. Brigitte RE: Theatercafé 2019 - Brigitte L. - 02.04.2019 18:46 Schon wieder wird ein altes Papiertheater auf ebay angeboten. https://www.ebay.de/itm/PAPIERTHEATER-1885-Urania-incl-zweitem-Buhnenaufbau-mit-Figuren-u-Requisiten/333137733444?hash=item4d908e6744:g:57sAAOSw6PtcoLkg&frcectupt=true Ich frage mich inzwischen, woher diese Herrlichkeiten stammen? Mir scheint, als ob es vielmehr Papiertheaterspieler oder auch Sammler gibt, als wir kennen? Schade, dass die Perlen so immens teuer sind. ![]() Gruß, Brigitte RE: Theatercafé 2019 - Robert Jährig - 02.04.2019 21:07 Das interessante ist dabei die Geschichte. Im Juli 1928 aus Hamburg Barmbeck verschickt nach Wismar an einen Dr. Georg Flügger Mecklenburger Straße 1(im Adressbuch von 1937 der Stadt Wismar ist er als prakt Arzt Dr med. Georg Flügger eingetragen. Im Haus lebten 3 Personen die dort registriert waren. Eine Wittwe Emma Flügger geb. Telge und eine Arzthelferin Wilma Trumann). In Wismar befindet sich diese Straße übrigens im Centrum der Stadt. Im Stadtplan von 1930 ist in der Kleinschmiedestraße 16, Ecke Mecklenburger Straße auch das Stadttheater verzeichnet. Dieses brannte 1948 bis auf die Grundmauern nieder. Spinnen wir mal etwas; Vielleicht haben wir es hier mit einem Theaterbegeisterten Arzt zutun, der das Theater gern besuchte und für Freunde und Familie zu besonderen Gelegenheiten kleine Vorführungen gegeben hat. Wer kann es so genau schon sagen. Der heutige Verkaufsstandort ist Bützow in MV. Das sind nicht viele Km die zwischen den Standorten liegen um es genauer zu sagen 41km. Das Theater selbst ist ein Urania Nr5 von Scholz. Ein solches steht auch im Museum in Rostock. Es scheint, dass die Theaterbögen von Scholz hier in Norddeutschland beliebt gewesen sein müssen, denn auch die Familie Mann aus Lübeck hatte ein Papiertheater dieser Firma wie Thomas Mann es in seinen Buddenbrooks beschreib. Auch weiß ich von einem solchen Scholz Theater welches in Greifswald existiert haben soll. Das ist allerdings alles reine Mutmaßung von mir und nicht gesicherte Erkenntnis. Wir haben es hier mit einem Spielzeug zutun das aus einen Material hergestellt wurde, das in großer Masse produziert wurde. Zwei Weltkriege taten ihr übriges und die letzten verbliebenen gingen dann auch den Weg des üblichen, wenn Spielzeug nicht mehr gebraucht wird und Kinder sich auch nicht mehr dafür interessieren. Die verbliebenen Stücke heute haben durch die Entdeckung der Sammler in den 80 iger Jahren dann die Chance bekommen zu überleben und der kleine Rest der sich jetzt noch in Privatbesitz befindet wird zu Preisen verkauft die vollkommen überzogen sind, weil einst Sammler und später Spieler sich bei Auktionen dermaßen hoch geboten haben, dass normale Preise nicht möglich waren. Heute ist es anders. Durch einige wenige Verlage gibt es heute gute Reproduktionen auf dem Markt. Die Preise haben sich nach unten korrigiert, doch dies ist bei einigen eBay-Glücksrittern noch nicht angekommen. RE: Theatercafé 2019 - Brigitte L. - 12.04.2019 16:55 Mit solch einer Hintergrundgeschichte wird ein Theater nochmal so interessant, bzw. lebendig. Vielen Dank für deine Ausführungen. Gruß, Brigitte RE: Theatercafé 2019 - Robert Jährig - 12.04.2019 21:08 Bitte Brigitte. Vielleicht lässt sich noch das ein oder andere dazu in Erfahrung bringen. Dr Flügger hatte eine Tochter die im selben Haus die Praxis bis 1990 weiter betrieb. Wenn man rausbekommt wie sie heißt (bei Frauen leider das Problem mit der Namensänderung nach Heirat) und ob sie noch lebt, würde ich Kontakt zu ihr aufnehmen. Mich interessiert es, ob meine spinnerei vielleicht stimmt. |