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Kurzoper für die Heimbühne
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Klaus Beelte Offline
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Beitrag: #31
RE: Kurzoper für die Heimbühne
Lieber Robert,

es war nicht meine Absicht, Deine Tonaufnahme nur runter zu machen. Aus den Vorgängen war erkennbar, dass es wohl Deine erste Tonaufzeichnung war. Klar, das "Krachen" ist die Verschlußkugel in der Türe vor dem Schallaustritt am Grammophon.

Du hast hier das gleiche Phänomen wie jeder Tonbandfreak: im Freiland freust Du Dich, den fröhlich singenden Vogel auf Band zu haben, und beim Abhören daheim merkst Du, dass der 2 km entfernt gekläfft habende Hund fast lauter als der Vogel ist. Wir können beim Hören Geräusche verdrängen, das Mikrofon des Aufnahmegeräts "hört" objektiv. Schlagersänger schlucken fast ihr Richtmikrofon, Sprecher arbeiten mit Haedset, um Raum- und Refektionsschall so weit wie möglich auszuschließen.

Jede Schallwandlung geht mit Verlusten einher. Eine MC über den Player des Radios abzuspielen, um den Inhalt mit Mikrofon neu auf CD aufzunehmen, wird erheblich schlechter ausfallen als vom Radio direkt elektrisch in das Aufnahmegerät zu überspielen. Und da der Abtastnadel und dem Lautsprecher am alten Grammophon und den Platten sowieso Begriffe wie HIFI fremd waren, solltest Du wirklich nach anderen Möglichkeiten suchen.

Natürlich bleibt ein Orpheus auf Schellack alt. Schmalbändige Aufnahmen bekommt man auch mit neuer Technik nicht breitbändiger und "vollmundiger". Der Genuß beim Abhören bleibt - wie bei jeder Schellackplatte - relativ. Man muß den Klang und die Ausdrucksweise der Musik mögen.
Kratz und Knackgeräusche zu entfernen ist mit etlichen Programmen möglich, nimmt aber auch immer Musikstimme und Orchester mit.Zwar habe ich den Orpheus noch nicht überspielt und mein Aufnahmeprogramm MAGIX spinnt derzeit, aber es wäre bei Interesse sicher bald möglich.
Kennst und hast Du das ODEON-Textbuch zu der Kurzoperette oder brauchst Du eine Kopie?

Gruß Klaus

Im Übrigen freue ich mich Shy, dass das Nieschenthema KURZOPER eine solch umfangreiche Diskussion in diesem Forum hervorgerufen hat! Smile
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.05.2011 11:23 von Klaus Beelte.)
06.05.2011 11:17
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Robert Jährig Offline
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Beitrag: #32
RE: Kurzoper für die Heimbühne
Hallo Klaus, um Gottes Willen, ich fühle mich doch nicht niedergemacht.Blush Ich bin sogar froh, wenn jemand, der sich mit der Materie schon etwas länger befasst, sagt was er hört und vor allem feststellt wo Fehler sind, die ich als Leihe/ Anfänger so nicht so höre. Ich habe zur Aufnahme mein Headsett-Mikrophon genommen. Das ist nicht gerade das Non plus Ultra, aber erst einmal die einfachste Lösung.

Derzeit bin ich aber dabei, den alten elektrischen Tonkopf mit Nadeln wieder zum Einsatz zu bringen. Diese sind im Gegensatz zu der Saphir Abtastung, auf den Ton, wie bei der Aufnahme eingestellt und geben dadurch den Ton so wieder, wie ihn der Tonmeister bei Aufnahme hörte.

Ich habe zu meinen Kurzopern und zu Orpheus auch die Textbücher.

Auch ich freue mich darüber, hier endlich eine Möglichkeit gefunden zu haben, mich mit anderen Spielern auszutauschen. Shy

Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt

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06.05.2011 13:23
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Robert Jährig Offline
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Beitrag: #33
RE: Kurzoper für die Heimbühne
So, endlich ist es mir gelungen, den alten elektrischen Tonkopf an die Moderne Technik anzuschliessen. Die Lösung war so einfach und simpel, dass man sich fragt, warum man nicht schon früher darauf gekommen ist. Der Tonkopf arbeitet vom Prinzip her wie ein Mikrofon. Warum das Teil also nicht am Mikrofonanschluss anschliessen. Ein alter Mikrofonstecker war noch vorhanden und einfach mit den Kabeln von Tonkopf verbunden. Das Ganze anschliessen am Rechner und den ersten Versuch einer Aufnahme starten. Es klappte und ich bin zufrieden mit diesem Versuch. Das Ergebnis kann man sich hier anhören.

Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.12.2011 08:10 von Robert Jährig.)
22.05.2011 20:23
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Klaus Beelte Offline
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Beitrag: #34
RE: Kurzoper für die Heimbühne
Hallo Robert,

der Orpheus hört sich ja jetzt wesentlich besser an als in der Mikroaufnahme, die wir am 6.d.M besprochen haben. Da kommt der Cancan sehr schön herüber, beim Styx mit seinem "Prinz von Arkadien" hört man das schmachtende Erinnern trefflich heraus und man sieht Jupiter fast als Fliege herum "ssssss"-sen. Sehr schön!

Allerdings mußt Du noch ein wenig an der Aufnahmelautstärke arbeiten. Ich mußte meinen Mixer auf etwa nur 15 % einstellen, um angenehme Lautheit zu empfinden und dann ließen auch die (noch) bisweilen schrillen Verzerrungen weit nach. Aber das wird sicher, der Anfang ist ja da. Herzlichen Glückwunsch!!

Gruß Klaus
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.05.2011 21:32 von Klaus Beelte.)
22.05.2011 21:31
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Robert Jährig Offline
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Beitrag: #35
RE: Kurzoper für die Heimbühne
Habe heute eine Einspielung vom "Der Bettelstudent" von Odeon mit braunen Etikett bekommen. Das besondere, die Einspielung ist mit einer sehr hochkarätigen Besetzung. So singen Richard Tauber, Vera Schwarz, Leo Schützendorf, Lese Knepel, Ida Harth zur Neiden, Max Kuttner, Karl Platen, Erich Heyn, Otto Wünsche und Adolf Kalian.

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Max Reinhardt

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03.06.2011 17:54
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Harry Oudekerk Offline
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Beitrag: #36
RE: Kurzoper für die Heimbühne
Heh Robert die habe ich auch. Vorige Woche gekauft am Ebay, genau dieselbe.
Aber, das Ganze steht auch am You Tube in ganz gute Qualität.

http://www.youtube.com/watch?v=3YcZQAMYV...re=related

Harry
03.06.2011 23:03
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Robert Jährig Offline
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Beitrag: #37
RE: Kurzoper für die Heimbühne
Harry, Gratulation. :-) Hatte meine heute auch gleich Digitalisiert.

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Max Reinhardt

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03.06.2011 23:46
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Robert Jährig Offline
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Beitrag: #38
RE: Kurzoper für die Heimbühne
So nun habe ich auch "Hänsel und Gretel" in meiner Sammlung. Fehlen nur noch "Carmen", "Der Bettelstudent" von Grammophon, "Margarete", "Die Csardasfürstin", "Wilhelm Tell" und das "Schwarzwaldmädel".

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Max Reinhardt

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11.07.2011 16:35
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Harry Oudekerk Offline
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Beitrag: #39
RE: Kurzoper für die Heimbühne
Und Robert, womit kann ich dich so weit kriegen dass ich die auch bekomme?

DVD's von den Originalbildern von Familien Journalen?
Idem Seix y Barral?
Idem American Delineator?

Harry
11.07.2011 17:11
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Robert Jährig Offline
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Beitrag: #40
RE: Kurzoper für die Heimbühne
Harry PM ist raus.

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Max Reinhardt

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15.07.2011 20:49
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