05.01.2014, 17:34
Hallo zusammen!
Hier also ein paar Ansichten der geplanten Reisebühne:
(Die Kulissenwägen und die zugehörigen Schienen, Schlitze und Seile sind hier nicht dargestellt, sind aber fest in der Unterbühne montiert.)
Das Prinzip:
Im Reisemodus liegen Seitenteile, Schnürboden, Panoramahintergrund und Proszeniumfront zwischen Boden und Zwischenboden.
Die Beine liegen in einer Halterung zwischen Zwischenboden und Bühnenboden unterhalb der Lautsprecher.
Die Schublade ist eingeschoben und mit der Passleiste gesichert, so dass nirgendwo etwas heraus fallen kann.
Die Front ist doppelt eingeklappt, liegt auf dem Bühnenboden auf und ist dort arretiert.
In der Schublade liegen die restlichen Teile des Proszeniums, der Wellenbaum und die Wolkenkulissen für die Wolkenmaschine, die LED-Lichtbrücken (hier nicht dargestellt) und diverse Kleinteile sowie die Figurenführer. Platz ist genug da.
Die Kiste kann an den Ecken von einer Person gehalten und getragen werden. Das Gesamtgewicht ist geringer als man denkt! Die Kiste misst 95 x 73 x 31 cm und kann waagrecht oder senkrecht transportiert oder abgestellt werden, kann also mit dem Auto oder der Bahn transportiert werden.
Aufbau:
1. Die Kiste wird mit dem Bühnenboden nach oben abgelegt.
2. Die Passleiste (jetzt noch auf der Hinterkante zur Sicherung der Schublade) wird abgenommen und die Schublade entfernt.
3. Alle Teile aus dem Fach unter dem Zwischenboden, also Seitenteile, Schnürboden, Panorama-Hintergrund und Proszenium-Front werden entnommen.
4. Die Beine werden aus ihrem Fach entnommen.
5. Die Kiste wird nun gekippt und die Beine werden von unten durch den Boden eingesteckt. Auf der Stirnseite haben die Beine eine Bohrung. Passend dazu stehen aus dem Zwischenboden Stifte zur Fixierung nach unten. Die Beine können sich nun nicht mehr rühren (außer nach unten). Die Kiste mit den Beinen wird nun vorsichtig aufgerichtet.
6. Die Front wird aufgeklappt, die Seitenteile werden von oben in den Bühnenboden gesteckt und die Passleiste wird oben aufgesteckt. Die Passleiste hat eine Nut für die Front und Zapfen für die Seitenteile.
7. Die endgültige Fixierung erfolgt durch den Schnürboden, der von oben auf die Seitenteile aufgesteckt wird. Auch hier gibt es kleine Zapfen.
8. Die Bühne steht bombenfest! (Ich habe die Statik grob durchgerechnet.)
9. Die Proszeniumfront wird auf der Front mittels Klettbändern angeheftet.
10. Die restlichen Proszeniumteile werden zusammengesteckt und ebenfalls mit Klett an der Bühnen befestigt.
11. Optional kann nun auch der Wellenbaum für die Wolkenmaschine in den Längsprofilen des Schnürboden eingelegt werden.
12. Optional kann der Panoramahintergrund in zwei gebogene Schlitze im Bühnenboden eingesteckt werden und wird unten vom Zwischenboden gehalten.
13. Die LED-Lichtbrücken und alle Kulissen bzw. Hintergründe werden in die Seitenteille und den Schnürboden und die Kulissenwägen eingehängt bzw. gesteckt. (Lediglich Kulissen und Figuren müssen getrennt transportiert werden.)
Fertig!
Unter der Bühnenöffnung befinden sich auf einem stärkeren Brett montiert die Tonanlage mit Lautsprechern, Verstärker, Netzteil und Verkabelung und die Vorhangbeleuchtung sowie ein WiFi-Empfänger. Das stärkere Brett wird benötigt um den Schrauben beim Bau genug "Fleisch" zu geben.
Der Ton wird dann vom iPad oder iPhone zur Anlage per WiFi gestreamt.
Alle Leuchten werden ebenfalls per WiFi vom iPhone aus gesteuert ("Philips hue Sstem"). Für die Verkabelung der Lichtbrücken (nur Strom) muss ich mir noch ein hübsches System ausdenken.
Alles was man während der Aufführung benötigt kann in der Unterbühne abgelegt werden. Dort gibt es auch die Versenkungen und die Kulissenwagenanlage, die zeige ich später einmal im Detail.
Der Schnürboden hat statt Ösen zwei Rundstangen mit abwechselnd großen und kleine Rundscheiben (hier nur als Rundprofil gezeichnet). Die Schnüre müssen also nicht eingefädelt werden, sondern können einfach eingehängt werden.
Die Traversen der Seitenteile haben horizontale und vertikale Führungen (nicht dargestellt). So kann man Kulissen von oben UND von der Seite einführen.
Die Bühne kann von einer Person transportiert, aufgebaut und bespielt werden. Das Proszenium kann getauscht werden. Dabei kann man immer entscheiden, wie hoch die Oberkante der Proszeniumsöffnung über dem Bühnenboden liegen soll. Hier sind es zwei Zentimeter. So kann man als Zuschauer den Boden erst ab der dritten Kulissengasse sehen. Die Versenkungen sind also nicht sichtbar.
Meinungen, Kritik, Wünsche?
Der Winnie
Hier also ein paar Ansichten der geplanten Reisebühne:
(Die Kulissenwägen und die zugehörigen Schienen, Schlitze und Seile sind hier nicht dargestellt, sind aber fest in der Unterbühne montiert.)
Das Prinzip:
Im Reisemodus liegen Seitenteile, Schnürboden, Panoramahintergrund und Proszeniumfront zwischen Boden und Zwischenboden.
Die Beine liegen in einer Halterung zwischen Zwischenboden und Bühnenboden unterhalb der Lautsprecher.
Die Schublade ist eingeschoben und mit der Passleiste gesichert, so dass nirgendwo etwas heraus fallen kann.
Die Front ist doppelt eingeklappt, liegt auf dem Bühnenboden auf und ist dort arretiert.
In der Schublade liegen die restlichen Teile des Proszeniums, der Wellenbaum und die Wolkenkulissen für die Wolkenmaschine, die LED-Lichtbrücken (hier nicht dargestellt) und diverse Kleinteile sowie die Figurenführer. Platz ist genug da.
Die Kiste kann an den Ecken von einer Person gehalten und getragen werden. Das Gesamtgewicht ist geringer als man denkt! Die Kiste misst 95 x 73 x 31 cm und kann waagrecht oder senkrecht transportiert oder abgestellt werden, kann also mit dem Auto oder der Bahn transportiert werden.
Aufbau:
1. Die Kiste wird mit dem Bühnenboden nach oben abgelegt.
2. Die Passleiste (jetzt noch auf der Hinterkante zur Sicherung der Schublade) wird abgenommen und die Schublade entfernt.
3. Alle Teile aus dem Fach unter dem Zwischenboden, also Seitenteile, Schnürboden, Panorama-Hintergrund und Proszenium-Front werden entnommen.
4. Die Beine werden aus ihrem Fach entnommen.
5. Die Kiste wird nun gekippt und die Beine werden von unten durch den Boden eingesteckt. Auf der Stirnseite haben die Beine eine Bohrung. Passend dazu stehen aus dem Zwischenboden Stifte zur Fixierung nach unten. Die Beine können sich nun nicht mehr rühren (außer nach unten). Die Kiste mit den Beinen wird nun vorsichtig aufgerichtet.
6. Die Front wird aufgeklappt, die Seitenteile werden von oben in den Bühnenboden gesteckt und die Passleiste wird oben aufgesteckt. Die Passleiste hat eine Nut für die Front und Zapfen für die Seitenteile.
7. Die endgültige Fixierung erfolgt durch den Schnürboden, der von oben auf die Seitenteile aufgesteckt wird. Auch hier gibt es kleine Zapfen.
8. Die Bühne steht bombenfest! (Ich habe die Statik grob durchgerechnet.)
9. Die Proszeniumfront wird auf der Front mittels Klettbändern angeheftet.
10. Die restlichen Proszeniumteile werden zusammengesteckt und ebenfalls mit Klett an der Bühnen befestigt.
11. Optional kann nun auch der Wellenbaum für die Wolkenmaschine in den Längsprofilen des Schnürboden eingelegt werden.
12. Optional kann der Panoramahintergrund in zwei gebogene Schlitze im Bühnenboden eingesteckt werden und wird unten vom Zwischenboden gehalten.
13. Die LED-Lichtbrücken und alle Kulissen bzw. Hintergründe werden in die Seitenteille und den Schnürboden und die Kulissenwägen eingehängt bzw. gesteckt. (Lediglich Kulissen und Figuren müssen getrennt transportiert werden.)
Fertig!
Unter der Bühnenöffnung befinden sich auf einem stärkeren Brett montiert die Tonanlage mit Lautsprechern, Verstärker, Netzteil und Verkabelung und die Vorhangbeleuchtung sowie ein WiFi-Empfänger. Das stärkere Brett wird benötigt um den Schrauben beim Bau genug "Fleisch" zu geben.
Der Ton wird dann vom iPad oder iPhone zur Anlage per WiFi gestreamt.
Alle Leuchten werden ebenfalls per WiFi vom iPhone aus gesteuert ("Philips hue Sstem"). Für die Verkabelung der Lichtbrücken (nur Strom) muss ich mir noch ein hübsches System ausdenken.
Alles was man während der Aufführung benötigt kann in der Unterbühne abgelegt werden. Dort gibt es auch die Versenkungen und die Kulissenwagenanlage, die zeige ich später einmal im Detail.
Der Schnürboden hat statt Ösen zwei Rundstangen mit abwechselnd großen und kleine Rundscheiben (hier nur als Rundprofil gezeichnet). Die Schnüre müssen also nicht eingefädelt werden, sondern können einfach eingehängt werden.
Die Traversen der Seitenteile haben horizontale und vertikale Führungen (nicht dargestellt). So kann man Kulissen von oben UND von der Seite einführen.
Die Bühne kann von einer Person transportiert, aufgebaut und bespielt werden. Das Proszenium kann getauscht werden. Dabei kann man immer entscheiden, wie hoch die Oberkante der Proszeniumsöffnung über dem Bühnenboden liegen soll. Hier sind es zwei Zentimeter. So kann man als Zuschauer den Boden erst ab der dritten Kulissengasse sehen. Die Versenkungen sind also nicht sichtbar.
Meinungen, Kritik, Wünsche?
Der Winnie