Ich zitiere mal aus einem Beitrag in der Quatschecke 2012 von Robert Jährig:
Zitat:Ich stelle mir z.B. vor, dass es eine Datenbank mit Textheften, Figuren und Kulissenbögen geben könnte, auf die die Spieler zurückgreifen. Nicht jeder hat gleich die Gabe ein Bühnenstück für das Papiertheater zu schreiben, wenn er keine Ahnung hat worauf es ankommt. So manch alter Text, der einem anfangs als nicht brauchbar erschien, kann durch die eigene Bearbeitung auf einmal doch mehr hergeben. Wenn man sich dann unsicher ist, hat man hier im Forum noch die Möglichkeit mit anderen Spieler darüber zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Auch gibt es Leute die haben nicht das Talent zeichnen zu können und greifen da gern auf die alten Figurinen und Bühnenbilder zurück. Mal ehrlich, da gibt es welche, die sehen Fantastisch aus. Für Sammler hätte es den Vorteil, dass Bögen erhalten bleiben, denn ich gehöre zu denen, die kein Problem damit haben, mit der Schere den letzten Bogen seiner Art zu zerschneiden, wenn mir die Figuren gefallen. (Ich sehe schon wie gerade die Steine aufgehoben werden, um mich zu steinigen)
Und Harrys Aufruf zur Leitung ...
Zitat:Ich habe eine ganze Menge Stücke (Texte) von Dietger bekommen
Dann gibt es ja die CD-Rom von Christian Reuter mit Schreiber Texte und Figuren
Und natürlich die CD-Rom vom Germanischen National Museum. sehr schlecht aber mit hunderte/tausende Bilder.
Dann gibt es nach wie vor meine eigene Bücher über das Familie Journalen Theater und Seix y Barral stücke sowie Jack Yeats' Papiertheater Stücke.
Weiter hat meine Frau mich beauftragt ( ja,ja),erst nun mal ein Buch (oder mehrere) zu machen über unsere Eigene Stücke.
Vielleicht kann der Martin hier etwas "Leitung" geben?
... möchte ich gerne aufgreifen.
Die Idee finde ich grundsätzlich sehr gut.
Wenn ich mich zurück erinnere, wie es bei mir anfing:
Über die Homepage des Vereins die CD-Rom mit den Schreiber Texten von Christian Reuter zugelegt. Toll, alle Schreiber-Texte als Originalscans, aber mit dem Hinweis von Christian Reuter das die Texte wohl heute nicht mehr spielbar sind.
Egal, Hauptsache Textbücher, also ans Eintippen gemacht.
Nachdem ich die ersten 6 Textbücher eingetippt habe, bin ich über Literatursuche auf die Weisse Reihe von Dietger Dröse gestossen und auf den Hinweis, dass er alle Texthefte im Rahmen seiner Veröffentlichungen bereits eingetippt hat.
Oh, welch Glück, so hatte ich schlagartig alle Texthefte von Schreiber in Wordformat. Je nach "Schaffensperiode" von Dietger Dröse mehr oder weniger bearbeitet (unglücklicherweise fand er ausgerechnet die Reimfassung vom Don Quichote, die ich köstlich fand, ziemlich schlecht und hat eine neue Version daraus gebastelt, so dass ich doch noch einmal die CD von Christian Reuter nutzen durfte).
Hätte ich von vorneherein gewusst, was es bereits in welcher Form gibt, so hätte ich mir eine Menge Arbeit ersparen können.
Gerade aufgrund der Tatsache, dass man die Schreibertexte im Original oder auch bearbeitet aufführen kann macht eine Datenbank hier ziemlich Sinn, da bei offenen Formaten ein Text nach eigenem Gusto noch verändert werden kann. Voraussetzung wäre aber, dass die ursprünglichen "Tipper" und Bearbeiter die Erlaubnis dazu geben, die Texte nutzen und/oder weiterbearbeiten zu dürfen. Der Charme einer Datenbank könnte dann sein, dass auch verschiedene Bearbeitungen von Texten gelistet werden können, so dass auch die alten, heute vielleicht nicht mehr spielbaren, Texte wieder zu Aufführungen kommen könnten. Gleichzeitig kann man sich gezielt verschiedene Bearbeitungen zu Gemüte führen und den für sich am "passensten" Text heraussuchen oder weiterentwickeln.
Über die unter den mehr als 500 Texten von anderen Verlagen versteckten Perlen ganz zu schweigen.
Etwas schwieriger scheint mir der Bereich Kulissen- und Figurenbögen. Diese sind zwar für den Spieler um einiges interessanter (insbesondere bei digitalen Dateien, die weiterverarbeitet werden können bzw. im "richtigen" Format ausgedruckt werden können), aber es gibt gerade bei den Bögen kommerzielle Anbieter (Oldfux, Polidor, Schlossbuch, Multum in Parvo) die zumindest teilweise ihren Lebensunterhalt aus dem Verkauf der Drucke beschreiten müssen. Zusätzlich müssten sich Sammler bereitfinden, den Input in die Datenbank zu liefern.
Ich könnte mir gut vorstellen, die "Leitung" oder auch die Erstellung einer solchen Datenbank zu übernehmen, möchte aber das Thema zuerst einmal hier zur Diskussion stellen, damit zunächst abgeklärt werden kann, ob sich ein vertieftes Herangehen an das Thema lohnt.
Also:
Gibt es Interesse? Woran speziell? Texthefte, Kulissen- und Figurenbögen oder nur Teilbereiche? Wer könnte was zur Verfügung stellen?
Vielleicht kann auch ein potentieller Lieferant und ein kommerzieller Anbieter seine Ansicht schildern.