Der Russische Filmregisseur Eisenstein sagte mal, daß ein Bild selbst keine eigene Bedeutung hat.
Es bekommt dies erst durch den Kontext, in den es gestellt wird.
Manchmal ist der Kontext einfach ein Titel oder eine Reihe von Bildern, von denen es ein Teil ist.
Die Betrachter müssen anhand von Anweisungen im Bild, selbst die Bedeutung konstruieren.
Was aber passiert, wenn die Anweisungen und der Kontext nicht übereinstimmen, oder einander sogar widersprächen?
Dann muss der Betrachter sich auf ein Abenteuer begeben.
Er tritt in das Bild hinein, schaut sich an: was genau passiert ist, jetzt passiert oder noch passieren kann.
Dann und wann können Anweisungen den Betrachter auf neue Wege führen. Die Assoziationen können dann neue Geschichten entstehen lassen. Träume, Phantasien…. Davon handelt dieses Buch.
Huch, da war eine schneller!