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Kurzoper für die Heimbühne
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Robert Jährig Offline
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Beitrag: #6
RE: Kurzoper für die Heimbühne
Hallo Klaus,
vielen dank für die Antwort und das Angebot. Ich selbst habe ein Columbia Grammophon mit eingebautem Schalltrichter, bei dem man die Lautstärke über ein Klappensystem regeln kann.

Eine frage zur Aufführung habe ich jetzt. Haben Sie beim Plattenseitenwechsel zB. im ersten Akt den Vorhang aufgelassen oder geschlossen. Nach meinem dafürhalten wäre, wenn man die Bühne offen lässt, die Pause bedingt durch das drehen der Platte und erneute Aufziehen des Grammophons (leider schafft meins nur noch 1,5 Seiten bei diesen Platten) zu lang, um dem Zuschauer eine leere Bühne zu präsentieren. Wie haben Sie dies gelöst?

Übrigens dies habe ich im Textheft zum Freischütz auf Seite 3 gefunden. Es gibt vielleicht etwas Aufschluss zur Verwendung dieser Kurz-Opern.

".... Ihr Beruf ist es, die unvergänglichen Schöpfungen unserer großen Meister alt und jung zugänglich und durch oftmaliges Hören innig vertrautzumachen und, soweit, als beruflich oder in Ortschaften ohne Opernhäuser ein Theaterbesuch verschlossen ist, als willkommener behelfsmäßiger Ersatz zu dienen. Darüber hinaus aber dürfte sie geeignet sein, überall da, wo die Vorbedingungen gegeben sind, eine auf den Besuch vor den Standardwerken des Opern-Repertoires würde die Unterzeichneten in einem solchen Erfolg die Krönung ihrer Idee erblicken lassen. Gedacht sei endlich auch der Verwendbarkeit der Kurz-Oper durch unsere Jugend im Rahmen des Puppenspiels, das sich jetzt ohne hemmende Wiedergabe des Textes durch den Aufführenden bedienen lässt. Ein vorbildliches Ensemble von Solisten, Chor und Orchester, sowie das notwendige szenische Beiwerk (vgl. Wolfsschlucht) stehen zur Verfügung, so daß dem dirigierenden Kunstjünger lediglich der Aufbau der Szene und die Führung der handelnden Marionetten überlassen bleibt. Möge es der Kurzoper beschieden sein, dem leider stark vernachlässigten Puppenspiel im eigenen Heim neue Reize zu verleihen."

Frage ist, sind jetzt wirklich Marionetten gemeint, oder doch das Papiertheater.

Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt

www.papiertheater-heringsdorf.de
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.04.2011 17:09 von Robert Jährig.)
30.04.2011 08:23
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RE: Kurzoper für die Heimbühne - Robert Jährig - 30.04.2011 08:23
RE: Kurzoper für die Heimbühne - die amelie - 01.05.2011, 10:31
RE: Kurzoper für die Heimbühne - die amelie - 01.05.2011, 13:28
RE: Kurzoper für die Heimbühne - die amelie - 01.05.2011, 23:59
RE: Kurzoper für die Heimbühne - die amelie - 05.05.2011, 12:27
Kurzoper für die Heimbühne - pappcartoon - 21.03.2013, 20:04
Kurzoper für die Heimbühne - pappcartoon - 21.03.2013, 22:39
Kurzoper für die Heimbühne - pappcartoon - 28.06.2013, 10:55

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