Robert Jährig
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RE: Geteiltes Wissen - doppelte Freude
Das interessiert mich jetzt aber gewaltig Ulrich. Warum sind bei den Tableaus nach Deiner Meinung die Unbaupausen länger und nicht kürzer wenn ich das komplette Bühnenbild auf die Bühne schiebe. Bei meiner Versuchsbühne, bei der ich so etwas ausprobiere, war der Wechsel innerhalb von 20 sec abgeschlossen, mit dem gesamten Bühnenbild und das spiel konnte weitergehen. Da hatte bei mir der Wechsel mit Schnürboden mit 34 sec länger gedauert, da die Setztücke ja auch noch aufgestellt werden mussten. Auch Dein Einwurf, der impliziert, man könne nur bei einem Schnürboden auch mit offener Bühne umbauen, ist so nicht richtig. Bei den Tableaus ist dies genauso möglich und erinnert sogar etwas an eine Drehbühne, bei der ja bekanntlich auch das gesamte Bühnenbild gewechselt wird. In einem Punkt, Leiber Ulrich, gebe ich Dir allerdings recht, man braucht definitiv mehr Platz hinter der Bühne und nach Möglichkeit einen Assistenten (dieser ist aber optional und nicht zwingend) der sich um die Tableaus kümmert. Bei einem Test mit zwei Leuten hat sich übrigens die Umbaupause fast noch halbiert, da nur ein Arbeitsgang für jeden übrig geblieben ist. Der erste nimmt das Tableau aus der Bühne und stellt es beiseite, der zweite nimmt das bereitgestellte Tableau und schiebt es zur gleichen Zeit auf die Bühne. Dann folgen nur noch Szenenlicht und Figuren, fertig der Lappen kann hochgezogen werden. Laut Stoppuhr 11,5 sec. getestet am 2.1. dieses Jahres, in Vorbereitung eines neuen Stückes.
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.01.2014 15:31 von Robert Jährig.)
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| 04.01.2014 15:23 |
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