Robert Jährig
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RE: Kurzoper für die Heimbühne
So, nun habe ich nach eingehenden Austausch mit Fachleuten endlich den Grund gefunden, warum die Klangfülle nicht so übernommen wurde wie ich es haben wollte. Es lag am Abtaster. Auch wenn ich den für Schellackplatten richtigen Abtaster hatte, ist dieser nicht für die Schellackplatten von vor 1945 geeignet, zu gut deutsch, das Teil ist Schrott. Da der Saphir zu klein ist für die Rille, kann er nur ca65%(wenn man Glück hat) des Tones aufnehmen,der Rest geht verloren. Nun ist es heute nun nicht mehr so einfach den richtigen Abtaster mal eben im Laden zu bekommen, denn auch wenn draußen dran steht Fachgeschäft, heißt das leider nicht, das der der dort einem gegenüber steht auch wirklich weiß was er tut. Nach langer Suche und nochmehr Fachgesprächen habe ich nun den richtigen Abtaster, der das 16 fache von dem Kostet was die Kosten die sonnst als für Schellack geeigneten Kosten. Allerdings ist das Ergebnis auch zu 100% besser als das, was ich bisher kannte.
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
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| 28.04.2016 14:04 |
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