Robert Jährig
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Erste Papiertheater Opernfestspiele Mering
Nun sind einige Tage schon ins Land gegangen und die ersten Opernfestspiele für Papiertheater sind auch schon Geschichte. Als einer der Teilnehmer möchte ich mich auf diesem Wege noch einmal bei den Organisatoren bedanken, die mit viel liebe dies Festival vorbereitet und durchgeführt haben. Das durch die kurzfristige Sperrung des geplanten Veranstaltungsortes, dann auf einen anderen Austragungsort zurückgegriffen werden musste, tat der Veranstaltung keinen Abbruch, auch wenn sich der Charm eines Zweckbaus nicht leicht überdecken lässt. Das Konzept das Benno und Christine verfolgt haben jedenfalls ist aufgegangen. Von den 370 Karten wurden 329 verkauft, was eine 89% Auslastung bedeutet. Für ein erstes Treffen halte ich das für ein ausgezeichnetes Ergebnis. Zusehen gab es Opern und Operetten, die alle ihr Publikum gefunden haben. Die rasanten Bühnenbildwechsel bei Benno haben mich sehr beeindruckt. Seine Macbeth war einfach wunderbar. Doch auch die Eröffnung am Freitag möchte ich nicht unerwähnt lassen. Per gab seinen Rosenkavalier in Kulisse und Ausstattung der Premiere von 1911. Nun gehört dieses Werk von Strauss nicht zu meinen Favoriten, doch es war ein Genuss Pers Spiel und Umsetzung erleben zu dürfen. Die ruhige und angepasste Figurenführung ist meisterlich und trägt dazu bei das die Figuren dem lebenden Original sehr nahe kommen und das manchmal übertriebene, fast an spastisches Zucken erinnernde zittern bei ihm unterbleibt. Grandios fand ich persönlich auch die Aufführung der Frau Luna. Hannes lässt sich immer etwas besonderes einfallen was den Zuschauer überrascht und seine Aufführung zu einem besonderen Erlebnis macht. Leider konnte ich bei diesem Festival einige andere Stücke nicht sehen, was ich persönlich sehr bedauere da ich mir gern die beiden Stücke von Enrico und auch das Stück der Gäste aus der Ukreine Gern angesehen hätte, aber zumindest aus der Reaktion der Zuschauer und den Gesprächen mit einigen konnte ich erfahren, dass beide Stücke von Enrico sehrgut angekommen sind. Zum Schluss kommend möchte ich mich auf diesem Wege bei Benno und Christine noch einmal für die Gute Orga der beiden bedanken und auch das Essen, welches es dort gab war ein echter Genuss.
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.10.2016 21:40 von Robert Jährig.)
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| 16.10.2016 15:50 |
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