RE: Alles Gute kommt von oben...
Hallo Betsi, Sie bunte pappcartoon-Kuh (oder so - oder wie war das?),
über dieses neue "Gesicht" im Forum habe ich gefreut und "DeIhre" Beiträge sind bemerkenswert. Auch von mir ein herzliches Willkommen.
"Hängen lassen" ist nicht der richtige Ausdruck, denn auch bei uns dauern Wunder etwas länger. Ich glaube vielmehr, dass niemand so recht begriffen hat, was Sie da überhaupt haben und wollen. Zu sehen sind viele Figuren an ihren Führungsstäben, ich erkenne natürlich die Längshölzer des Stativs, in dem sie hängen, und ich erahne oberhalb der Längshölzer quer eingefügte, gelbliche Pappstreifen (?). Welche Funktion haben diese (falls richtig erkannt) Streifen? Jedenfalls würden diese Querpappen allein schon das Herausziehen aus der angedachten Blumenvase vereiteln, noch bevor die Vase überhaupt umfallen könnte! Mögen Sie uns diesen Teil Ihrer Figurenführung noch näher erklären und zeigen? Ich fürchte, da liegt so ne klitzekleine Panne in der Konstruktion...
Wenn aber die Figuren so an ihren Holzstäben bleiben und auch die obere Fahne z.B. zur Benennung der Figur oder Anzeige ihrer Gehrichtung notwendig ist, bleibt praktisch nur, die Figuren, die ja offfenbar in ihrer Chronologie nur je einen Auftritt haben, in dieser Reihenfolge übereinander in eine seitwärts offene Pappkiste zu legen. Breite der Kiste wie maximale Figurenbreite, die Länge so, dass die Stäbe nur eine gute Handbreit heraus ragen. Die Kiste ist schräg zu stellen, d.h. unter der "Stabseite" des Kartons sollte ein erhöhender Klotz gegeben werden, so dass ein leichtes Gefälle zu den Füßen der Figuren entsteht. Dadurch wird das ungewollte Herausrutschen Ihrer Schauspieler vermieden. Um ein Durcheinander auf der Stabseite zu vermeiden, können die Holzstäbe in eine nun senkrecht (mit geringem Spielraum!) anzuordnende Doppelführung gegeben werden.
Puh, das war schwer zu beschreiben und sicher noch schwerer zu verstehen. Fragen? Kommen Sie nur, ich würde es dann sogar mit einer Skizze probieren (das ist eine Drohung!).
Nö, hängen lassen is nich, aber Patentrezepte ham wa auch nich. Aber gerade das macht Papiertheater aus: Erfinden und Inprovisieren, denn Du bist Dein eigener Theater-Chef! Und das ist schön so!!
Wir helfen sicher alle gern. Sofortiges Helfen ist aber nicht immer möglich, und besonders dann nicht, wenn zwar der Hilfesuchende weiß, über was er redet und schreibt (er/sie kennt ja die eigene Ausstattung), aber dieses Wissen nicht so weiter geben kann, dass auch Leser Chance haben, sein/ihr Problem wirklich zu erkennen....
Um so mehr: nochmals herzlich willkommen im Club, Betsi (*)!
viele Grüße
Klaus
(*= einen besseren Namen fand ich nicht. Ich mag Dich aber nicht als Pappkarton anreden und möchte auch nicht als Schuhkiste bezeichent sein...)
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