(26.04.2012 11:34)pappcartoon schrieb: Trotzdem kann man sein Wissen mit anderen teilen, denn ich glaube, daß sogar dann, wenn zwei Spieler die gleiche Bühne (Eickmeyer?) und dabei die gleiche Technik sowie die gleichen Figurenbögen einsetzen und zur gleichen Grammophon-Musik mit den gleichen Texten spielen würden, zwei VÖLLIG VERSCHIEDENE STÜCKE zu sehen wären.
Das wäre auch schlimm, wenn es nicht so wäre!!
Die technischen Gegebenheiten sind das Eine - obwohl es auch hier bestimmt z. B. die gleichen Figurenbögen von zwei Spielern immer irgendwo unterscheiden werden -, das Andere ist die Persönlichkeit des Spielers, die "einzigartige" Aufführungen hervorbringen.
Da wohl kein Papiertheaterspieler seine Aufführungen mit dem Ziel betreibt, die Aufführung eines Anderen möglichst gut zu immitieren, besteht auch keine reelle Gefahr, dass man sein Wissen nicht mit anderen Teilen sollte - ehrlich gesagt habe ich auch noch keinen Papiertheaterler kennengelernt, der bei direktem Nachfragen nicht gerne Informationen weitergibt; schade nur, dass dies in einem "halböffentlichen" Forum nicht so geschieht, wie wir es uns alle wünschen.
Aber diejenigen die hier aktiv sind, sind denke ich alle gerne bereit und freuen sich auch, wenn sie uns "Anfängern" (mit erst zwei privat aufgeführten Stücken zähle ich zumindest mich dazu) Inspirationen geben können.
Und wer von uns ist schon überzeugt, dass er die ideale Technik besitzt und nichts mehr ändern muss? Kaum ist eine Bühne gebaut, dann denkt man schon an die ein oder andere Verbesserung, oder doch besser an eine ganz neue Bühne, wo man alles ganz anders umsetzen will.
Bunte Betsi,
die vielen, schönen Bilder, die in vielen Beiträgen zu sehen sind, sind bestimmt mehr als nur doppelte Freude für uns.
Und für mich gilt:
Vorsatz für die eigene Nase = am Wochenende Fotosession.