Papiertheater-Forum

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An einer Umsetzung von "Der Name der Rose" arbeite ich schon seit zwei Jahren. Das Buch und den Film (an dem ich mich stärker orientiere werde) kenn ich mittlerweile auswendig.
Es wird wohl 8 Akte geben (also 7 mal Bühnenbild wechseln, allerdings nur 5 Bühnenbilder).
4 Akte sind schon geschrieben, die restlichen 4 werden noch einige Zeit dauern, sicherlich noch Monate! Auch am Anfang muss ich noch Einiges umstellen, vermutlich beginnt das Stück mit dem Freitod des Adelmus als dramatischer Aufmacher. Die gesamte Spielzeit schätze ich auf 70 Minuten, also immernoch etwas zu lange. Kürzen, kürzen, kürzen! Ich plane ein Pause nach dem 4. Akt ein.
Bühnenbild-Ideen und Konzepte gibt es auch schon. Kompliziert wird eigentlich nur die geheime Bibliothek (das Labyrinth) und die Darstellung des Feuers. Die größte Schwierigkeit werden aber wohl die Figuren. Da die meisten Personen eine Mönchskutte tragen, kann sie der Zuschauer somit nur an der Statur und am Gesicht unterscheiden, also müssen die Gesichter sehr deutlich und ausdrucksstark werden! Außerdem brauche ich viele Figuren z.T. doppelt und dreifach. Naja, Ihr seht, da gibt es noch sehr viel zu tun. Es wird noch dauern!

Hilla

Hallo Robert,

du erwähnst in deinem Post ein Röhler Buch und Brigitte sprach hier schon mal
von einem Walter Röhler Katalog.

Wer ist Walter Röhler?
Oh, oh,oh.
Es gab im Papiertheaterwelt 2 "Grand Old Man":
George Speaight, mit seinem Buch: "History of the English Toy Theatre" und dan gab es Walter Röhler mit "Grosse Liebe zu kleinen Theatern".

Beide Herrn kennten ein ander und haben korrespondiert.
George Speaight hat sogar Röhler mal besucht in Darmstadt.
Als das Deutsche Buch herausgekommen ist hat Walter Röhler Speaight ein Exemplar geschickt mit einem netten Auftrag.
DIESES IS JETZT IN MEINEM BESITZ!

Röhler war schon verstorben als ich wirklich mit Papiertheater beschäftigt war, aber George Speaight bin ich mal begegnet und er hat sogar etwas fuhr meine Website geschrieben.

Nach diesen Herrn komt lange zeit nichts und dan kommt das Buch von Peter Baldwin "Toy Theatres of the World" und dan komt Herbert Zwiauers nettes Büchlein "Papiertheater en Miniature."
Daneben gibt es eine Menge von klassische Bücher über Papier-und Puppentheater von Waldo Whanslaw, Arthur Allen und andere.

Schau mal hier her:
http://www.nbh-darmstadt.de/files/2014-0...heater.pdf

Hilla

Harry, dass sind ja interessante Informationen.

Schade das Röhlers Sammlung so vor sich hin dümpelt, und es keine Liebhaber
in Darmstadt gibt, die sie wieder zum Leben erweckt.

Alte Bücher über das Papiertheater sind oft schwierig zu finden.

Jedoch habe ich Glück gehabt! "Everybody`s Theatre" von Waldo Whanslaw gibt
es noch ganz günstig .
So Winnie hier das Bild aus dem Röhlerbuch.
Die Bögen muss ich noch raussuchen.
(15.12.2014 12:53)Winnie schrieb: [ -> ]Ich plane ein Pause nach dem 4. Akt ein.

Lieber Winnie,
eine Pause würde ich nochmal kritisch überdenken, falls ich das so sagen darf. Dein Stück verspricht Hochspannung und eindrucksvolle Bühnenbilder. Mit einer Pause riskierst du eine Unterbrechung des Spannungsbogen.
Ich schließe mich Brigittes Meinung an. Erst habe ich eine Pause im Papiertheater erlebt, bei DER RING DES NIBELUNGEN IN 105 MINUTEN von Gerhard Weiss. Dieser aber ist ein Großmeister und konnte diese UNTERBRECHUNG wirklich meistern. Ich traue mir das nicht zu. Oft aber spiele ich zwei kurze Stücke und dann gibt es natürlich eine Umbaupause, in welcher die Gastgeber meist ein fulminantes Buffett servieren.
PS Gerhard Weiss i-piccoli theaterwerkstatt in München sollte eine Pilgerstätte für Papiertheatermenschen sein.
(15.12.2014 19:52)Ulrich Chmel schrieb: [ -> ]PS Gerhard Weiss i-piccoli theaterwerkstatt in München sollte eine Pilgerstätte für Papiertheatermenschen sein.

Ich habe mir seine Seite angesehen, kannte ihn vorher nicht. Dort wird aber nicht nur Papiertheater gespielt, sondern auch mit Figuren, richtig?



Hila,
schau mal hier
http://www.amazon.com/The-History-Englis...082380075X
Gerhard Weiss ist kein "Papiertheater-Spieler" Er ist ein Künstler, der auf einer "papiertheater-ähnlichen" Bühne und mit teilweise mit Papiertheaterversetz Stücken und Figuren spielt. Doch wird bei ihm alles vermischt. Doch das Resultat ist einfach hinreißend. Er war vor etwa 25 Jahren anläßlich der Wiener Festwochen mit seinem RING DE NIBELUNGEN IN 105 MINUTEN im Wiener Schauspielhaus zu Gast und dadurch einer der Auslöser für mein Interesse am Papiertheater. Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal die große Ehre bei Gerhard Weiss mit meinen beiden "Wagner-Opern" auftreten zu dürfen.
Leute, Ihr seid echt der Wahnsinn! Aus diesem Forum können wir selbst ein Buch machen.
Danke Robert für das Einstellen der Robin Hood Szene. Danke Ulrich für den Hinweis auf Gerhard Weiss. Das ist alles sehr interessant und ungemein inspirierend. Ich bin von Eurem Wissen und Eurer Leidenschaft echt begeistert.
Und danke Brigitte für die Kritik. Wenn ich keine Pause mache, sind dann ca. 60 Minuten erträglich? Einige von Euch haben Bühnen mit Schnürboden, was die Szenenwechsel ja sehr beschleunigt. Wieviel Wartezeit erträgt ein modernes Publikum? Bei meinen Aufführungen im Freundes- und Familienkreis war das nie ein Problem, da warten alle immer höflich, egal wie lange es dauert.
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