Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ich so was sehe. Meine Figuren (von oben) können sich besser bewegen, weil sie nicht auf Schienen laufen. Gerade bei den etwas "statischen" Papierfiguren mit ihrem festgelegten Ausdruck ist das recht praktisch, wenn sie auch mal hopsen oder sich verbeugen können.
Sie betreten die Bühne ebenfalls von der Seite durch eine "Tür" (ich habe in die Oberkante vom Rahmen meines Theaters einen schmalen Schlitz reingesägt).
Dadurch müssen nicht von oben in die Szene reingehoben werden. Und weil sie zwei (spiegelverkehrte) Seiten haben, können sie auf dem Absatz kehrt machen und die Bühne auf diesem Weg auch wieder elegant verlassen.
A propos "spiegelverkehrt": gerade bin ich mit den letzten Figuren fertig geworden und jetzt steht das Ensemble für die beiden großen Shows in zwei Wochen.
Selbst beim sorgfältigsten Ausschneiden und Montieren bleibt hier und da ein weißer Rand übrig, der nicht schön ausschaut. Also muß Muttern mit dem dicken, schwarzen Filzstift ran und
jede Vor- und Rückseite
einzeln nachfahren.
Und da es dieses Mal ja doch ein paar Figuren sind, die auftreten werden... mein Wohnzimmerteppich sieht jedenfalls gerade so aus:
Teppich 1.jpg (Größe: 275,22 KB / Downloads: 95)
... und meine Hände sind schwarz, pfui deibel! Ich geh' sie mal schrubben.