die amelie
Nicht registiert
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RE: Frage zum Illusteret Familie Journal
herzlichen dank, harry oudekerk!!!
mit "A3" als info ist mir schon sehr geholfen.
und danke auch für die flickr-links von esbenr. genau über die bin ich bei einer meiner internet-recherchen auf "h oudekerks" tolle veröffentlichungen gestoßen... ;-)
mir ist gar nicht unbedingt wichtig, mein persönliches theater im "korrekten" original-maß zu bauen, weil es sich ev. "so gehört" oder es "nicht anders sein dürfte".
mich interessiert einfach, wie damals gespielt wurde - mit welchem material, in welchen maßstäben. wie sich das "anfühlt".
weil ich glaube, es sagt etwas direkt spürbares und nachvollziehbares über die damaligen lebensumstände aus, wie "gebrauchsgegenstände" sich benützen ließen.
jeder gebrauchsgegenstand - und ein papiertheater ist im weitesten sinne einer - zwingt seinen benützer in gewisse "bahnen", WIE dabei vorgegangen werden muss. auch in ein gewisses tempo. und DAS nachvollziehen zu können, finde ich als gelernte werkerzieherin, die auch mit dem entwerfen und anfertigen von gebrauchsgegenständen - also design und design-geschichte - zu tun hat, sehr spannend!
gebrauchsgegenstände sind eben immer auch zeitzeugnis ihrer entstehungsepoche und tragen in sich ganz viel von der zeit und kultur, in der sie entstanden sind - vom damaligen lebensgefühl. daher interessieren und faszinieren mich auch die unterschiedlichen modelle, die das illusteret familie journal über die jahre präsentierte. auch da ist eine art "mode-strömung" ablesbar, die etwas über den zeitgeist und seine entwicklung aussagt und nachfühlbar macht.
eine oder mehrere dieser bühnen im "korrekten" - also damals vorgesehenen - maßstab nachzubauen, würde mir sozusagen "zeitgeschichte zum anfassen" ermöglichen. etwas, das ich sehr mag.
lieber gruß,
die amelie
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| 01.05.2011 23:54 |
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