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Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
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Harry Oudekerk Offline
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Beitrag: #25
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
Robert,
Wir haben ein Festes Theater und ein Reisetheater. Damit unser Geisteszustand mehr oder weniger normal bleibt ist es für uns wichtig das die Einrichting beider Theater gleich ist.
Das heisst also das in beiden Theater die selben LEDstreifen hängen und am Boden genaue die selben Rillen sind.
Wir benützen einfache LEDstreifen von Ikea (DIODER) und wen du meinst das Licht ist zu wenig dan kannst ja auch 2 Streifen nebeneinander montieren und am selben Kontroller anschliessen.
Wie ofter erwähnt benützen wir kein Spots dafür ist kein Platz und eigentlich auch keine Zeit.
Wir spielen ja alles in 25 Minuten und dabei gibt es keine Zwischenpauzen. Beleuchtung ist bei uns nur von oben weil wir ja mit Rillen spielen und Beleuchtung von unten dabei Schatten gibt.
Bei uns ist aber kaum von Beleuchtung die Rede, mehr von Licht weil die Beleuchtungseffecte schon in der Grafik eingemahlt sind. (denke ich, hoffe ich, versuche ich)
Ich habe leider noch keine LEDstreifen gefunden wo man ausser den Farben auch die Helligkeit steuern kan. LEDs sind ja auch keine richtige Leuchter(Lichte?)
Es gibt irgend eine Mac Application das ,in Zusammenhang mit eine kostspielige Interface, Licht und Ton und andere "Events" ansteuern kan. Das gab es Jedenfals in 2007 wo George und Ann Neff es mir demonstrierten. Ich fand es zu kompliziert (und wie gesagt, zu teuer).

Ich selber denke mein Theater ist kein Puppenhaus oder Modeleisenbahn, es ist ein Gerät mit dem ich Geschichten erzähle.
In der Vorbereiting darf alles nog kompliziert sein. Ton, Grafik usw. Aber bei der Vorstellung muss es so einfach wie möglich.
Muss leider erkennen das es bei uns auch mehrfach äusserst peinliche Momenten gegeben hat wo gerade die Techik uns im Stich lies.
Nachher sind das interessante Anekdoten aber am liebsten hätte ich sie nicht gehabt.
Also hier ein Bericht über Mahlen mit Licht. Eigentlich ist die Vorgang Ziemlich einfach aber sehr kompliziert zu erklären.
Es werden deswegen wahrscheinlich mehrere Berichten kommen.
Erstens: Teorema
Wenn man sich in einem Kunstform bequemen wil muss man:
A: Die Technik lernen damit man am Ende alle kan was man möchte.
B: Die Kunst studieren damit man am Ende weisst was man möchte

Bei Papiertheater möchte ich hinzufügen:
C: Man muss träumen.

Also Licht mahlen:
Meine arbeitsweise ist immer dieselbe. Entweder ob es Dekorationen oder Figuren sind. Damit die Technik klar wird fangen wir mit einem Figur an.
Faust:

[attachment=572]

Dieses Bild stammt ais der Online Katalog von Per Brink Abrahamson <http://papirteater.dk>
Das Format ist richtig die Auflösung leider nur 100dpi hinzu gibt es Artefakten vom Jpeg Kompression. Also da muss umgearbeitet.

Kein Problem den das muss ich fast immer. Ich kan nicht zeichnen das ist eine Behinderung womit ich leben muss.
Bearbeiten schon kreieren nicht. Ich bin ein Editor kein Schöpfer
Der Vorteil aber ist das ich Material in aller Qualität durch ein ander mischen kan weil es nur als Vorlage dienen wird.

Mein Gerät ist Photoshop Elements 10. Der kleinere und (viel) billiger Bruder von Photoshop CS oder sogar CC.
Zuerst der Figur (falls nötig) ausschneiden. Ich benütze den Lasso-Tool (nur weil ich es kan, es gibt auch andere methoden)
Lasso macht aber etwas eckige selectionen deshalb nachher „Selection>Refine Edges.

[attachment=573]

Wichtig ist das ich während der Vorgang immer neue Layer mache (Com/Crt-J) Es wird sich später auszeichen warum.

[attachment=574]

Unsere Figur bekomt eine schwarze Umriss auf einem (wieder) neuen Layer der jetzt Ganz oben liegt. (Edit>Stroke)

[attachment=575]

[attachment=576]

Bemerkung: Alles was hier vorgeht ist ziemlich einfach. Damit diesen Bericht lesbar bleibt werde ich nicht alles in extenso beschreiben.

Gibt es aber irgendwo Fragen dan bitte melden.

Jetzt wird gefarbt.
Alle Flächen mit dit diesselbe Farbe werden selectiert und gefüllt. von hinten nach vorne und jede Farbe auf eine eigen Layer.
Also Fleisch, Bart, Mantel ,Hut usw.

Am Ende hat man eine ganze Menge Flache Farben. Jede auf sein eigene Layer.

[attachment=577]

Jetzt wird es Zeit für das Licht.
Bis her hat es ungefähr 45 Minuten gedauert und ist es Zeit für Kaffee.
Also ist hier das Ende der erster Folge dieses Berichtes.
Sonst wird es zu lange.

Und auch wichtig:
Man soll anhalten wen es spannend wird. dan kommen die Leute zurück!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.07.2013 12:21 von Harry Oudekerk.)
25.07.2013 11:54
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RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt - Harry Oudekerk - 25.07.2013 11:54

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