(05.06.2011 21:11)Brigitte L. schrieb: Um auf die Frage zurückzukommen. Ich spreche in diesem 'Fall von der Bildqualität. Die Vergrößerung eines kleinen Fotos auf DIN A3 wird so grobkörnig, dass es nicht mehr schön aussieht.Da es sich um ein kopiertes Bild handelt, sehe ich keine Möglichkeit es am PC zu bearbeiten. Ich gebe noch nicht auf und lasse mich nochmals beraten.
Ich habe die PDF's zunächst in jpg's umgewandelt (geht mit dem Adobe Acrobat). Die Qualität der Bilder ist dadurch recht gut, da die PDF's auch von sehr guter Qualität sind - bei den Dateigrößen kein Wunder. Einige Dekorationen hatte Harry wohl nur als Buch-Scans, diese sind nach Umwandlung in jpg's tatsächlich nicht sehr schön, aber der große Rest ist ziemlich brauchbar.
Im jpg-Bildformat kann man die Dekorationen auch ganz gut weiterverarbeiten. So habe ich die Dekorationen von allen Rändern freigestellt und auf DIN A3 Format umskaliert. Dadurch wird zwar die Dekoration etwas verzogen, fällt aber nicht sehr auf (bei Figuren sollte man dieses Verfahren aber tunlichst vermeiden).
Vorteil ist dadurch, dass alle Dekorationen auch für andere Stücke geeignet sind und in ein Proszerium passen.
Die Familie Journal Dekoration sind von "Natur" aus ziemlich kontrastreich (oder wurden von Harry bereits entsprechend bearbeitet), aber auch hier kann man natürlich noch mit einem Bildbearbeitungsprogramm Hand anlegen.
Mein erster Druckversuch war dann auf einem DIN A 3 Laserfarbdrucker und ich war vom Ergebnis eher enttäuscht, da die Dekorationen zu stark glänzen (die Auflösung finde ich in Ordnung). Alternativ kann man die Seiten auch im Digital Druck herstellen (es gibt mittlerweile sehr viele Onlineangebote). Digitaldruck lohnt sich aber Kostenmässig erst ab vielen Einzelseiten.
Nicht unerwähnt sollte aber auch die Möglichkeit bleiben, Nachdrucke bei pollidor.de, schlossbuch.de oder auch prior.dk zu bestellen. Diese Enthusiasten für das Papiertheater sollten von jedem Papiertheaterintessierten mit Bestellungen unterstützt werden, denn nur so wird es auch Nachschub für Spieler geben.
So viel aus pragmatischer Sicht, für die philisophischen Gedanken zur "Zeitgeschichte zum anfassen" habe ich das Thema noch zu "Papiertheater Allgemein" und der Teil mit dem Tjaden Theater zu "Theater, Proszerien ..." kopiert. Nach kurzer "Karenzzeit" werde ich hier noch etwas aufräumen - aber bitte ab sofort etwas mehr beim Thema bleiben.