Eine kleine Nebelmaschine werde ich mir zu Weihnachten wünschen, mit dem geringsten Ausstoß, der auf dem Markt zu finden ist.
Letzte Woche war ich im Theater. Es gab "Faust on Air" Ein Hörspiel.
Drei Darsteller saßen an einem Tisch der übersäht war mit den unterschiedlichsten Requisiten, wobei zu Beginn nicht deutlich wurde, wofür sie eingesetzt werden sollten. Z.B. gelbe Quietschebadeente, bei Faust eher ungewöhnlich.
Die Drei legen los, rezitieren Faust mit wunderbaren Stimmen und untermalen jegliche Szene mit Geräuschen. Von der Luftpumpe angefangen, über die Quietscheente, mit dem Strohhalm im Wasserglas sprudeln usw. Ich habe die Augen geschlossen und alles auf mich wirken lassen. In der Hexenküche war kein Qualm zu sehen (Da hatte ich die Augen offen

Der Nebel/Rauch fehlte aber gar nicht, es war durch die Stimmen und die Geräusche eine so eine dichte Atmosphäre, dass Rauch zusätzlich eigentlich gestört hätte.
Weshalb ich das so ausführlich beschreibe? Weil mir wieder mal bewusst wurde, das Theater nicht nur visuell, sondern auch viel mit Akustik zu tun hat,
In Preetz habe ich eine Nebelmaschine bewundert, die während des Stückes Rauch ausstieß. Mir hat es gefallen und gerochen habe ich auch nichts, obwohl ich in der 1. Reihe saß. Doch einige Leute fingen sofort an zu husten.
Die Nebelmaschine wird weiterhin auf meiner Wunschliste stehen, z.B. für Londoner Nebel, doch ich werde versuchen durch entsprechende Veränderung am Bühnenbild Nebelschwaden mit einzubeziehen, die tatsächlich gar nicht vorhanden sind. Gedämpfte Stimmen, die sich im Nebel anders anhören als bei strahlendem Sonnenschein.
Harry, ich habe jetzt Photoshop und versuche in mehreren Ebenen zu arbeiten.
Liebe Grüße, Brigitte