(04.08.2016 15:39)Brigitte L. schrieb: Das sieht teilweise recht ramponiert aus. Gehört es jetzt Dir?
Der Sockel hat über die Jahre gelitten (ist um etwa 1890 bis 1900 entstanden), die anderen Dinge sind weitestgehend iO. Muss wohl lange auf einem Speicher Wind und Wetter ausgesetzt gewesen sein. Die letzten Beschädigungen hat es dann im Museum gegeben.
Auf dem Bühnenboden ist das Papier dermassen ausgetrocknet, dass es beim blossen hinsehen schon zerfällt.
Brigitte, die Bühne gehörte mir schon die ganze Zeit und war als Leihgabe an das Museum in Wolgast gegeben worden, weil die ein Papiertheater in ihrem Museum ausstellen wollten. Da ich von Dezember 2014 bis zu diesem Jahr keinen Leihvertrag bekommen habe und die ohne meine Zustimmung das Theater zu den Papiertheatertagen in ein Sonniges Schaufenster gestellt hatten, habe ich es mir zurückgeholt. Ich hätte erwartet, daß sich Menschen, die in einem Museum arbeiten, besser mit dem Schutz von Kulturgütern auskennen. Dies war eine Fehleinschätzung.
Aber hier noch etwas anderes. Olaf hatte mich auf ein Popupbuch aufmerksam gemacht, welches ich mir besorgt habe. Ein kleines Papiertheater mit allem was dazugehört um eine Aufführung damit zu zeigen. Der Grüffelo :-)
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.08.2016 16:05 von Robert Jährig.)