Muss mich mal wieder einmischen.
Auch wir spielen mit rillen. Bei uns sind es 20 alu Profilen 1x1 cm hoch und breit. Es sind U-profilen weil die nunmal leichter sind als quadratische und weil die offene Obenseite Raum lässt für Sachen wie Dekorationen und Effekt Dings.
Unsere Figuren werden mit Craft Robo/Silhouette Plotter ausgeschitten und können also einfach wiederholt werden.
Als Figurenführer werden streifen benützt die 4 cm Hoch sind. Also weit über die Rillen ausstecken.
Der extra Raum wird benütz um bewegungs Faden oder andere Special Effect Dingen zu bauen
Natürlich liegt dabei der Bühnenboden 4 cm unter den Öffnung der Bühne
Das Material das wir benützen ist Kunstof das aussieht wie Wellenpappe. Die Wellen sind dabei vertical und wir benützen die um unsere Figuren, die mit Cocktail Stecker (nennt man die bei euch so), hinterklebt sind auf die Führer zu stecken.
Es ist einfacher als es sich hört, aber weil unser Saison vorüber ist und alles jetzt aufgeborgen ist bis september, (Heringsdorf) kommen vorläufig keine Bilder.
Harry
(05.05.2012 16:10)Helmut Wurz schrieb: [ -> ][...] Was mir sehr oft bei Spielern auffällt, sie machen die Kanten der Figuren und Kulissen nicht schwarz. Das Licht fällt voll auf die weiße Kante. Ich benutze eine Mischung aus schwarzer Dispersionsfarbe und Ponal-Holzleim mit ein paar Tropfen Wasser verdünnt. Das lässt sich gut auf die Kanten auftragen und nach dem Trocknen werden die Kanten ganz hart und die Figuren sind viel stabiler.
Lieber Helmut, danke für den Tipp mit der Spezialmischung aus Holzleim, Dispersionsfarbe und Wassertropfen. Ich vermute mal, die Figuren werden auf dickere Graupappe geklebt. Ich bin da etwas fauler und drucke meine Figuren auf Aquarellpapier. Das lässt sich problemlos und schnell schneiden. Von hinten mache ich die dann mit schwarzem Polyurethanlack lichtdicht. Die Kulissenbögen klebe ich auf schwarzes F-Board. Wenn man das mit einem guten Skalpell schneidet, hat man saubere Schnittkanten, die schon schwarz sind. Mich stören die weißen Schnittkanten bei Figuren nicht, wenn sie eine gestalterische Funktion haben, z.B. um eine Figur besser vom Hintergrund abzugrenzen (wie in den alten Hollywood-Filmen, in denen immer ein rim light auf den Haaren und der Schulterpartie ist). Die Rillenlösung erscheint mir optimal im Hinblick auf Übersichtlichkeit und Praktikabilität. Da wären meine Aquarellpapierfiguren aber leider ziemlich schnell im Eimer

Schaun mer mal...
(05.05.2012 12:52)Ulrich Chmel schrieb: [ -> ][...] Zum (schon sehr sehr alten) Foto möchte ich bemerken, dass meine jetzige Bühne eine Weiterentwicklung dieses Systems ist: 48 Schienen, davon 1 Versenkung, ein wirklicher echter Schnürboden, viele Farben-LED Steulichter und etwa 10 LED Spots. [...]
Lieber Ulrich, hast Du Fotos von Deiner Versenkung? Das würde mich brennend interessieren, wie Rillen und Versenkung zusammengehen und die Versenkung dann technisch funktioniert...
Liebe Grüße aus Bayern
Lieber Benno!
Wie ich gerade bemerke habe ich kein wirkliches Bild von der Versenkung, außer jenes, welches ich hier mitsende. Die erste Schiene hinter dem Vorhang hat so quasi keinen Boden und wird daher von mir als Versenkung flacher Kulissenteile, Szenenvorhänge, etc. verwendet. Die Dinge werden ebenso wie die Kulissen aus dem Schnürboden mittels Zug gesteuert. Du erkennst die Buschreihe hinter den Figuren. Die kann aus der Versenkung geholt oder dorthinwieder geschickt werden. Übrigens erkennst Du auf diesem Bild auch die Mischung zwischen den Figuren die in den Schienen geführt werden und dem Tod, der im drehbaren Figurenführer steckt.
Zufrieden?
Dein Ulrich
(06.05.2012 17:15)Ulrich Chmel schrieb: [ -> ]Lieber Benno!
Wie ich gerade bemerke habe ich kein wirkliches Bild von der Versenkung, außer jenes, welches ich hier mitsende. Die erste Schiene hinter dem Vorhang hat so quasi keinen Boden und wird daher von mir als Versenkung flacher Kulissenteile, Szenenvorhänge, etc. verwendet. Die Dinge werden ebenso wie die Kulissen aus dem Schnürboden mittels Zug gesteuert. Du erkennst die Buschreihe hinter den Figuren. Die kann aus der Versenkung geholt oder dorthinwieder geschickt werden. Übrigens erkennst Du auf diesem Bild auch die Mischung zwischen den Figuren die in den Schienen geführt werden und dem Tod, der im drehbaren Figurenführer steckt.
Zufrieden?
Dein Ulrich
aber klar bin ich zufrieden, lieber Ulrich! Herzlichen Dank auch. Richtig glücklich könntest Du mich allerdings machen, wenn Du, wie schon an anderer Stelle von einem anderen hier schreibendem Mitstreiter vorgeschlagen wurde, einmal die Zeit und Muse finden würdest, Baupläne Deiner großartigen Bühnen hier einzustellen

Liebe Grüße nach Wien, Benno
Ich finde es toll, dass jetzt endlich hier ein wenig Leben in das Forum kommt. Ich hoffe, es beteiligen sich noch mehr an den Diskussionen. Den Tipp von Helmut hatte ich auch schon von Dietger bekommen, es nur noch nicht geschafft auszuprobieren. Derzeit ummale ich die Ränder mit einem Edding 3000.
Bin es mit Benno einig. Das "edgen" stammt der Modelbau her und da hat es einen Grund.Aber für mich gilt auch das geraden die dünnen weise Ränder die Figur besser von dem Hintergrund trent.
Harry
Übrigens kann ich hier ein schönes Beispiel "dünnen weissen Rändern" bringen. Ich habe soeben die Dekoration für "meine Auslage" fertig gestellt. Es ist der (wirklich großartige) FAUST von Trevor Griffin in Belper, UK. Ich habe den Prospect und die Kulissen in der Dimension 80 x 60 vergrößert und auch die Figuren entsprechend "aufgeblasen". Demnächst werde ich Euch ein Bild meiner Auslage, mit diesem FAUST bringen.
Ulrich
Und hier ein zweites Bild
und ein drittes
Ich fand eigentlich die Zeichnungen von Trevor nicht so gut aber jetzt wenn is sie in Farben sehen muss ich sagen es gefällt mir doch. Du hast sie auch wirklich schön gemahlt Ulrich.
Harry
Einen kleinen Nachtrag noch zu den Bühnenböden mit Rillen. Die Eickemeyer-Bühne sieht für die Seitengassen ja Halterungen vor, die es erlauben, die Kulissenposition auch im Winkel zu verändern. Das hat den Vorteil, dass durch eine Schrägstellung der Gassen vom Portal aus gesehen, die Sicht auf die Seitenwände der Bühne verhindert wird, ohne den Hintergrund zuzustellen. Stehen die Gassen parallel zum Portal, muss man diese relativ weit in die Bühnenmitte und relativ dicht hintereinander stellen, um da keine Durchsichten auf die Seitenwände zu bekommen. Dadurch wird aber auch der Blick auf den Hintergrund eingeengt. Und gerade bei vielen Schreiber-Dekorationen der neuen Serie finde ich das äußerst schade, da viele schöne Details an den Rändern nicht mehr zu sehen sind. Die räumliche Wirkung scheint mir bei Schrägstellung der Seitengassen auch besser zu funktionieren. Wie sehen denn die 'Rillenspieler' und anderen 'Parallelgassenspieler' das?
Da ich diese Bühne ja gerade baue, werde ich das mal mit berücksichtigen. Allerdings werde ich eine
Kombination aus Zügen und Halterung dann haben. So, jetzt gehts ersteinmal mit dr Bühne weiter.