Papiertheater-Forum

Normale Version: Geteiltes Wissen - doppelte Freude
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Unser Kunststoff "WellenPappe" verzieht sich Kaum ohne Gegenkleben. Hat vielleicht auch damit zu tun das wir "trocken" kleben mit Aslan. Muss aber gesagt das hier auch die Schwerkraft im Spiel ist. Ich bin ziemlich faul, räume also die Buhne kauf auf. Mit jede 2 Woche eine Vorstellung lohnt sich das auch nicht, denke ich immer. Aber wen Dekorationen Monate lang vertikal stehen. Dan ziehen sie am Ende doch Krumm.
Da kan man nix machen, einfach wegwerfen.
Da lob ich mir die Finnpappe. Die kann man zur Not auch wieder (zumindest etwas) zurückbiegen.
Das kann ich bestätigen.
(22.12.2013 13:27)Winnie schrieb: [ -> ]
(21.12.2013 15:36)Benno Mitschka schrieb: [ -> ]Hast Du Dich vorbeugender Weise für's Gegenkleben entschieden, oder weil sich ohne Gegenkleben tatsächlich etwas verzogen hat?
Tatsächlich verzieht es sich ohne Gegenkleben. Das liegt natürlich auch an der Finnpappe. Habe es einmal mit Sandwichplatten probiert. Die verziehen sich kaum, aber man nicht so saubere Strukturen ausschneiden. Außerdem sind sie zu leicht.

Ich verwende 3mm Foamboards, die sich bei Verwendung von Sprühkleber nicht verziehen. Für gerade und unkomplizierte Schnitte mit einem Skalpell sieht das auch alles sehr sauber aus. Für feinere Strukturen wie Laub etc. behelfe ich mir allerdings damit, die Drucke mit dem Schneideplotter auszuschneiden und dann auf die Foamboardkonstruktion zu kleben. Wenn man das Papier hinten schwärzt, ist auch alles dicht. Man kann natürlich auch gerade mit der Lichtdurchlässigkeit des Papiers spielen und so etwas wie Überstrahleffekte, wie man sie in der Natur bei Gegenlicht sieht, erreichen. Der Nachteil ist natürlich eine geringere Stabilität...

pappcartoon

(22.12.2013 13:00)Brigitte L. schrieb: [ -> ]Was macht euch mehr Freude,
1)planen, tüfteln bauen
oder später
2)spielen?
...

Irgendwie 1), wobei ich noch den Unterpunkt 1.1) habe: ein Theaterstück schreiben. Beim Spielen habe ich das Problem, das ich das, was ich eigentlich im Kopf habe, längst nicht so gut umsetzen kann, wie ich gern möchte.

Das ist manchmal frustrierend.
Betsy eben die Tragödie von uns Spieler. Man träumt von etwas sehr schönes. Aber dann Schlägt die Realität zu.
Aber das nächste Mal wird es bestimmt klappen.
Ich mag übrigens das Träumen (andere nennen es planen) am besten. Dann das Zeichnen,
dann Tonschnitt.
Ich hasse Proben. ach und die Vorstellungen gehören nun mal dazu.
Im Kopf ist es immer am schönsten, und danach kommt dann die brutale Ernüchterung. Das Schöne ist, dass selbst die allergrößten Künstler damit zu kämpfen hatten...

Wenn dann endlich alles ausgeschnitten ist und an der richtigen Stelle aufgebaut ist, beginnt der Teil, der mir fast genauso viel Spaß macht wie das Träumen: Die Positionierung der Figuren, die Festlegung der Bewegungsabläufe und natürlich die Einrichtung des Lichts und das Austesten der unterschiedlichsten Lichtstimmungen...
So pauschal kann ich das gar nicht beantworten. Zur Zeit plane ich im CAD meine neue Bühne, was mir sowieso Spaß macht. Das eigentliche Bauen von Bühne oder Kulissen und Figuren macht auch Spaß, ist aber entspannender. Meist höre ich dazu Klassikradio und vergesse völlig die Zeit. Das Spannendste ist dann das Vorbereiten und der Feinschliff für die Inszenierung. Am anstrengendsten ist das Spielen. Das ist eigentlich kein Spaß aber natürlich das Erfüllendste. Die Freude über die geleistete Vorarbeit, das Lampenfieber, die Aufführung, das "Fühlen" und der Applaus des Publikums führt dann zu einem Gesamtglücksgefühl. Ich denke es geht um alles zusammen.
Noch eine Frage an die Profis: benötigt man bei einem Schnürboden zwingend seitliche Führungen? Und was ist besser: Gegengewichte oder Arretierungen, z.B. Ringe und Haken?
Die Dekoratione sind meisten so leicht Gegengewichte werden da ehe ein Problem. Ich glaube Peter-Schauerte Lüke hat einmal mit Kleine wasser-gefühlte Flaschen gearbeitet.
Aber ds steht am Ende immer im weh. Also bei uns sind es Ringe und Haken. Darüber gibt es noch eine Menge zu sagen aber…..
Es gibt im festen Theater ein Schnurboden,ganz oben sehe die Bilder hier (http://papiertheater-forum.eu/showthread.php?tid=214) in der Mitte die der Lichtboden und unten der Rillenboden . Es gibt kurze seitliche Führungen zur höhe der LichtBoden.
Noch eine Frage an die Profis: benötigt man bei einem Schnürboden zwingend seitliche Führungen? Und was ist besser: Gegengewichte oder Arretierungen, z.B. Ringe und Haken?
[/quote]

Ich habe seitliche Führungen. Als Gegengewicht benutze ich "Maurer-Lote". Die sind schön rot und haben das ideale Gewicht um meine aus Graupappe bestehenden Bühnenbilder auszutarieren. Als Schnüre verwende ich die "Maurer-Schnüre". Das ist ein sehr robustes Kunststoffmaterial, welches sehr gut über die Haken gleitet.

Ohne seitliche Führung könnte ich nicht "unfallfrei" arbeiten.

Ich habe letzthin einen Freund bei einer Vorstellung beobachtet, der mit vorbereiteten Tableaus arbeitet. Natürlich ist das auch ene Möglichkeit. Aber, erstens benötigen die Tableaus hinter der Bühne gewaltig viel Platz (er hatte 5 Tableaus!) und zweitens sind die Umbaupausen zwischen den einzelnen Akten viel länger als bei der Schnürdbodenarbeit. Ich kann sogar bei offener Bühne umbauen. Aber wie gesagt, erstens hat jeder seine Vorlieben und zweitens, wenn man einmal mit einem System begonnen hat, muß man es weiterführen. Ich wünsche Dir viel Freide bei Deiner Arbeit.
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