Ich habe mir nochmal ein neues Proszenium zurechtsägen lassen - quasi die Zusammenfassung meiner gesammelten Erfahrungen im Bühnenbau.
Das Prinzip der "blauen Wand" war nämlich sehr schön, aber unhandlich zu transportieren und wo ich jetzt das Textbuch nicht mehr nach rechts unten legen muß, hat mich dieser asymetrische Aufbau gestört.
Ich wollte den Bühnenausschnitt in der Mitte vom Tisch haben - und nicht mehr das wuchtige Monstrum von einem Quadratmeter Sperrholzplatte durch die Gegend zerren müssen.
Also war ich vor drei Wochen mal wieder im Werkmarkt meines Vertrauens...
Das sind die Bauteile der neuen Ultraleichtbaubühne. Etwas schmaler, nicht mehr alles ganz so hoch - und weil es nichts wiegen und nix kosten darf (und ich außerdem zwei linke Daumen habe), werden die Seitenteile mit dem bewährten Gewebeklebeband zusammengehalten.
Damit habe ich im Frühling 2008 meine erste Klappbühne montiert und diese "Scharniere" halten noch heute.
So sieht es jetzt hinter der Bühne aus. Der Backstagebereich ist rechts etwas schmaler (die Darsteller warten jetzt in einer Schienenkonstruktion auf ihren Auftritt, bevor sie den Eingang auf der rechten Seite benutzen), dafür habe ich links Platz für Requisiten etc.
neu 1.3.jpg (Größe: 173,05 KB / Downloads: 15)
Und das ist das gute Stück von vorne. Ich bin weder klein, noch zierlich, aber ich verschwinde während der Vorstellung tatsächlich komplett dahinter - und das war ja der ursprüngliche Sinn dieses "Verstecks".
![[Bild: h040.gif]](http://www.cosgan.de/images/smilie/musik/h040.gif)
Geil, gell?