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Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
Verfasser Nachricht
Horst K.
Nicht registiert

 
Beitrag: #21
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
---

Beitrag vom Administrator gelöscht, wegen persönlicher Angriffe auf ein anderes Forenmitglied.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.07.2013 14:14 von Martin Fischer.)
24.07.2013 23:07
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Harry Oudekerk Offline
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Beitrag: #22
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
Lieber Horst, das eigentümliche an Papiertheaterspieler, in so weit ich die kenne, ist das sie alle interesse haben an was andere machen, doch heimlich denken das sie es selber besser tun.
Ist doch auch kein Problem.
Ich denke du nimmst das alles zu persönlich.
Der Benno behauptet doch nicht das er alles weis oder in alles recht hat.
Er schreibt von seinem Interesse aus, wie wir alle. Und weil wir alle verschieden sind haben wir verschiedene Auffassunge. Das denke ich macht das Leben doch interssant.
Es tut mir persönlich leid das du dir beleidigd oder angegriffen fühlst aber verstehen kan ich das nicht wirklich.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.07.2013 11:16 von Harry Oudekerk.)
25.07.2013 01:12
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Benno Mitschka Offline
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Beitrag: #23
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
(25.07.2013 01:12)Harry Oudekerk schrieb:  Lieber Horst, das eigentümliche an Papiertheaterspieler, in so weit ich se kenne, ist das sie alle interesse haben an was andere machen, doch heimlich denken das sie es selber besser tun.
Ist doch auch kein Problem.
Ich denke du nimmst das alles zu persönlich.
Der Benno behauptet doch nicht das er alles weis oder in alles recht hat.
Er schreibt von seinem Interesse aus, wie wir alle. Und weil wir alle verschieden sind haben wir verschiedene Auffassunge. Das denke ich macht das Leben doch interssant.
Es tut mir persönlich leid das du dir beleidigd oder angegriffen fühlst aber verstehen kan ich das nicht wirklich.

Besten Dank, Harry!
Vielleicht könnte man jetzt wieder zurück zu den Wurzeln dieses Strangs kommen. Es sollte hier ursprünglich darum gehen, zu zeigen, wie sich Filmtechniken für das Papiertheater nutzbar machen lassen. Das zieht natürlich nach sich, dass man sich verstärkt über Film unterhält. Wäre dies nicht der Fall, würde man in der Schule zu meiner Zeit noch ein "Setzen! Thema verfehlt!" zu hören bekommen haben.
Da ja nun leider über unsere Bühne und deren Lichtausstattung in diesem Strang einige falsche Dinge geschrieben worden sind, sehe ich mich gezwungen, jetzt doch selber ein hoffentlich letztes Mal off-topic zu werden:
Der geneigte Leser findet in unserem Shop eine Fotogalerie mit Bühnenbildern, die bezüglich Beleuchtung im einen oder anderen Fall auch mit Theaterlicht gestaltet wurden. Ich habe unsere Lichtanlage jedenfalls unter der Prämisse aufgebaut, mir alle Möglichkeiten für die Lichtgestaltung offen zu halten. Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man sich immer die künstlerischen Mittel zunutze macht, die für einen bestimmten Fall am angemessensten erscheinen. Aber das soll es auch schon zu diesem leidigen Thema gewesen sein.

Ich freue mich jedenfalls auf weitere anregende Gespräche zum eigentlichen Thema und ganz besonders auf Harrys Ausführungen zu einem seiner Bühnenbilder, bei dem er sich filmische Techniken für seine Papiertheater-Arbeit zunutze gemacht hat.

Hier zwitschern wir über Papiertheater.
multum in parvo
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.07.2013 09:05 von Benno Mitschka.)
25.07.2013 06:48
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Robert Jährig Offline
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Beiträge: 1.395
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Beitrag: #24
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
Im Endeffekt setzt jeder das um, was er oder sie für richtig hält. Die Vielfalt der Möglichkeiten ist ja gerade das schöne. Ich finde diesen Beitrag deshalb interessant, weil wir in Wolgast am planen einer festen Bühne sind. Für eine solche sind ganz andere Möglichkeiten vorhanden, wie für eine Reisebühne bei der es darauf ankommt, sowenig Platz wie möglich für das ganze "Gerödel" zu benötigen.
Konkret gefragt
- die Beleuchtung des Hintergrunds von oben und unten wie gelöst? Nur Streifen oder auch zusätzliche Scheinwerfer. Ich habe das Problem, dass die rgb Streifen nicht genug Leistung bringen und dadurch zusätzliche Scheinwerfer eigentlich notwendig wären
- Ist die Beleuchtung von unten im Bühnenboden versenkt?
- sind es durchscheinende Hintergründe oder auf Pappe aufgezogene?
- sind separate Scheinwerfer für Einzelanstrahlung mit berücksichtigt?
- gibt es die Möglichkeit der Verfolgung einer Figur mit eigenem Licht?

Weitere Fragen sind in diesem Zusammenhang die Beschaffung und die Kosten für die Bauelemente bzw Komponenten.
Wo bekommt man die Einzel ansteuerbaren LED Streifen und was kosten diese ca?
Welche Zusatzelemente werden benötigt um diese anzusteuern. Wo bekommt man diese? Worauf muss man achten und was Kostet das? Du sprichst von Steuerung über den PC. Welche Software wird benötigt? Ist die Programmierung der selben einfach oder eher kompliziert?

Wie stabil ist das ganze System im Spielbetrieb. Ist es möglich, beim Ausfall einer Komponente auch ein Notfallprogramm ablaufen zulassen?

Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt

www.papiertheater-heringsdorf.de
25.07.2013 11:19
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Harry Oudekerk Offline
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Beitrag: #25
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
Robert,
Wir haben ein Festes Theater und ein Reisetheater. Damit unser Geisteszustand mehr oder weniger normal bleibt ist es für uns wichtig das die Einrichting beider Theater gleich ist.
Das heisst also das in beiden Theater die selben LEDstreifen hängen und am Boden genaue die selben Rillen sind.
Wir benützen einfache LEDstreifen von Ikea (DIODER) und wen du meinst das Licht ist zu wenig dan kannst ja auch 2 Streifen nebeneinander montieren und am selben Kontroller anschliessen.
Wie ofter erwähnt benützen wir kein Spots dafür ist kein Platz und eigentlich auch keine Zeit.
Wir spielen ja alles in 25 Minuten und dabei gibt es keine Zwischenpauzen. Beleuchtung ist bei uns nur von oben weil wir ja mit Rillen spielen und Beleuchtung von unten dabei Schatten gibt.
Bei uns ist aber kaum von Beleuchtung die Rede, mehr von Licht weil die Beleuchtungseffecte schon in der Grafik eingemahlt sind. (denke ich, hoffe ich, versuche ich)
Ich habe leider noch keine LEDstreifen gefunden wo man ausser den Farben auch die Helligkeit steuern kan. LEDs sind ja auch keine richtige Leuchter(Lichte?)
Es gibt irgend eine Mac Application das ,in Zusammenhang mit eine kostspielige Interface, Licht und Ton und andere "Events" ansteuern kan. Das gab es Jedenfals in 2007 wo George und Ann Neff es mir demonstrierten. Ich fand es zu kompliziert (und wie gesagt, zu teuer).

Ich selber denke mein Theater ist kein Puppenhaus oder Modeleisenbahn, es ist ein Gerät mit dem ich Geschichten erzähle.
In der Vorbereiting darf alles nog kompliziert sein. Ton, Grafik usw. Aber bei der Vorstellung muss es so einfach wie möglich.
Muss leider erkennen das es bei uns auch mehrfach äusserst peinliche Momenten gegeben hat wo gerade die Techik uns im Stich lies.
Nachher sind das interessante Anekdoten aber am liebsten hätte ich sie nicht gehabt.
Also hier ein Bericht über Mahlen mit Licht. Eigentlich ist die Vorgang Ziemlich einfach aber sehr kompliziert zu erklären.
Es werden deswegen wahrscheinlich mehrere Berichten kommen.
Erstens: Teorema
Wenn man sich in einem Kunstform bequemen wil muss man:
A: Die Technik lernen damit man am Ende alle kan was man möchte.
B: Die Kunst studieren damit man am Ende weisst was man möchte

Bei Papiertheater möchte ich hinzufügen:
C: Man muss träumen.

Also Licht mahlen:
Meine arbeitsweise ist immer dieselbe. Entweder ob es Dekorationen oder Figuren sind. Damit die Technik klar wird fangen wir mit einem Figur an.
Faust:

[attachment=572]

Dieses Bild stammt ais der Online Katalog von Per Brink Abrahamson <http://papirteater.dk>
Das Format ist richtig die Auflösung leider nur 100dpi hinzu gibt es Artefakten vom Jpeg Kompression. Also da muss umgearbeitet.

Kein Problem den das muss ich fast immer. Ich kan nicht zeichnen das ist eine Behinderung womit ich leben muss.
Bearbeiten schon kreieren nicht. Ich bin ein Editor kein Schöpfer
Der Vorteil aber ist das ich Material in aller Qualität durch ein ander mischen kan weil es nur als Vorlage dienen wird.

Mein Gerät ist Photoshop Elements 10. Der kleinere und (viel) billiger Bruder von Photoshop CS oder sogar CC.
Zuerst der Figur (falls nötig) ausschneiden. Ich benütze den Lasso-Tool (nur weil ich es kan, es gibt auch andere methoden)
Lasso macht aber etwas eckige selectionen deshalb nachher „Selection>Refine Edges.

[attachment=573]

Wichtig ist das ich während der Vorgang immer neue Layer mache (Com/Crt-J) Es wird sich später auszeichen warum.

[attachment=574]

Unsere Figur bekomt eine schwarze Umriss auf einem (wieder) neuen Layer der jetzt Ganz oben liegt. (Edit>Stroke)

[attachment=575]

[attachment=576]

Bemerkung: Alles was hier vorgeht ist ziemlich einfach. Damit diesen Bericht lesbar bleibt werde ich nicht alles in extenso beschreiben.

Gibt es aber irgendwo Fragen dan bitte melden.

Jetzt wird gefarbt.
Alle Flächen mit dit diesselbe Farbe werden selectiert und gefüllt. von hinten nach vorne und jede Farbe auf eine eigen Layer.
Also Fleisch, Bart, Mantel ,Hut usw.

Am Ende hat man eine ganze Menge Flache Farben. Jede auf sein eigene Layer.

[attachment=577]

Jetzt wird es Zeit für das Licht.
Bis her hat es ungefähr 45 Minuten gedauert und ist es Zeit für Kaffee.
Also ist hier das Ende der erster Folge dieses Berichtes.
Sonst wird es zu lange.

Und auch wichtig:
Man soll anhalten wen es spannend wird. dan kommen die Leute zurück!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.07.2013 12:21 von Harry Oudekerk.)
25.07.2013 11:54
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Brigitte L. Offline
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Beitrag: #26
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
Oh Harry, wie recht du hast. Klar kommen wir zurück.Shy

Deinen Bericht lese ich mit großer Aufmerksamkeit, weil vieles für mich umsetzbar ist. Ich habe mir jetzt von IKEA Diodier besorgt und bin voll begeistert über die Lichteffekte, die ich damit erzielen kann.

Bei den vorangegangenen Beiträgen, auch von Benno, habe ich leider nur Fragezeichen in den Augen und keine Ahnung. Egal. Wie man sieht, irgendetwas kommt immer verständlich rüber.
Bin dabei den Krabat von Preussler als neues Stück auf die Beine zu stellen.
Da ich auch nicht zeichnen kann, werde ich mir Bilder ebenfalls im Photoshop bearbeiten.
Danke für die detaillierten Tips.

Wünsche euch allen ein sonniges, heißes Wochenende mit kühlen Ruhezonen.

Brigitte
25.07.2013 13:31
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Harry Oudekerk Offline
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Beitrag: #27
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
Hallo Brigitte gleich geht es weiter, aber jetzt.
Krabat, ausser dem Spielfilm

http://www.imdb.com/title/tt0772181/

gibt es auch noch ein Zeichtrickfilm van Karl Zeman.

http://www.imdb.com/title/tt0075811/

Der durfte wohl interessante Bilder haben.
25.07.2013 13:59
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Harry Oudekerk Offline
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Beitrag: #28
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
Horst das mit den abschalten in Stufen kenne ich. Ich konnte die aber nur mit IR steurung bekommen das wirkt ganz schlecht weil die unterschiedliche Kontrollers mit ein ander interferierten. Ich werde mich mal die Zeus LEDs anschauen.
Ich bin damals für die Ikea DIODER gegangen weil die billig sind, man kan sie immer kaufen (wichtig falls was kaput geht) und sie waren wirklich einfacht zu montieren.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.07.2013 15:25 von Harry Oudekerk.)
25.07.2013 15:24
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Brigitte L. Offline
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Beitrag: #29
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
(25.07.2013 13:59)Harry Oudekerk schrieb:  Hallo Brigitte gleich geht es weiter, aber jetzt.
Krabat, ausser dem Spielfilm

gibt es auch noch ein Zeichtrickfilm van Karl Zeman.

Der durfte wohl interessante Bilder haben.

Danke, habe ich schon. Daher: Photoshop und auf gehts.
25.07.2013 15:46
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Martin Fischer Offline
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Beitrag: #30
RE: Zeitschriften und Informationen aus der realen Theater- und Filmwelt
(25.07.2013 14:15)Horst K. schrieb:  Diese LED-Streifen lassen sich in 20 Farben und in der Helligkeit schalten. Die Helligkeits-Veränderung erfolgt allerdings in etwa 8 schwachen Stufen, deren Schaltung man allerdings kaum wahrnimmt. Leider nicht bis Null, also nicht ganz dunkel. Es ist eben kein echtes Dimmen. Trotzdem ist der Unterschied zwischen ganz hell und der dunkelsten Stufe sehr gut wahrnehmbar, also brauchbar.

Es gibt auch analoge Dimmer: siehe hier

Die funktionieren ganz gut und können einfach isntalliert werden. Wenn das Anlöten der Strips kein Problem war (da hatte ich z. B. meine Probleme und bin dann lieber bei den Klemmverbindern geblieben), dann dürfte es Anschlußtechnisch kein Problem sein.
25.07.2013 16:10
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