pappcartoon
Nicht registiert
|
Quatschecke 2013
Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Vortrag!
Ich hätte Dich auch nach einem Manuskript gefragt - magst Du nicht ein paar Eckpunkte hier im Forum präsentieren (vorausgesetzt, Du findest dafür noch ein bißchen Zeit)?
Schönes Wochenende allerseits!
|
|
| 20.09.2013 13:23 |
|
Robert Jährig
Administrator
    
Beiträge: 1.395
Registriert seit: Nov 2010
Bewertung 2
|
RE: Quatschecke 2013
Kann ich gern machen, Frage ist nur ob damit einer ausser mir was anfangen kann.
Ausgehendes 18Jhd: Wiege des Papiertheaters stand in Augsburg (Albrecht Schmidt)
Deutsch Dänischer Krieg. Danach eigene Entwicklung in Dänemark.
Nach 1Weltkrieg abnehmendes Interesse.
Nach 2Weltkrieg fast vergessen bis Anfang der 80Jahre. Wiederbelebung
-1810 England u Deutschland
-1834 - 1853 Zeitschrift "Quelle nützlicher Beschäftigungen zum vergnügen der Jugend"
-1988 Papiertheatertreffen in Preetz
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.09.2013 12:17 von Robert Jährig.)
|
|
| 21.09.2013 12:13 |
|
pappcartoon
Nicht registiert
|
Quatschecke 2013
Genial - daraus so eine lange Rede zu machen, der das Publikum auch noch interessiert zuhört, das ist schon ganz "Hohe Schule der Rhetorik"! Kompliment, Herr Kollege.
Mir geht's gerade gar nicht gut, denn am Freitag (unmittelbar vor einer Vorstellung) hat das lockere Kreuzband an meinem Knie unvermittelt nachgegeben. Ich habe hinter der Bühne das Gleichgewicht verloren und mich beim Hinfallen übel verletzt.
Jetzt habe ich einen Gipsfuß, bekomme morgen zwei Schrauben ins Gelenk und danach darf ich acht Wochen lang (!) nicht auftreten.
Soviel zum glorreichen Auftakt meiner zweiten Spielzeit am Donnerstag im Bürgercafé. Ich hatte mich so darauf gefreut, denn jetzt ist der Raum endlich aufgeräumt und gemütlich hergerichtet.
Im Schaufenster steht meine Papierbastel-Ausstellung, ich hatte einen Artikel in der Zeitung veröffentlicht, ich habe überall Plakate aufgehängt... und jetzt das.
Ich könnt' heulen.
|
|
| 22.09.2013 11:44 |
|
Robert Jährig
Administrator
    
Beiträge: 1.395
Registriert seit: Nov 2010
Bewertung 2
|
RE: Quatschecke 2013
Gute Besserung kann man da ja nur noch wünschen.
Bezüglich Stichpunkte: Freies Sprechen, war bei allen Vorträgen die wir in der Schule und später in der Lehre halten mussten, Pflicht. Ob das in den Naturwissenschaftlichen Fächern oder in Deutsch, Geschichte, Musik und Kunst gewesen ist, spielte dabei keine Rolle. Wenn du nur abgelesen hattest war deine Note schon gleich mal etwas tiefer angesiedelt, sprich 1 oder 2 war schon mal garnicht mehr drin. Bei einem Schulsystem, was nur 5 Zensuren hatte, war die 3 schon keine gute Note mehr. Die Lehrer gingen dann ganz einfach davon aus, dass du entweder garnicht Wustes was du da erzählst, oder ein anderer deine Arbeit gemacht hatte.
Heute kommt mir das zugute im Gemeinderat. Der Schlagabtausch mit den Mitgliedern der anderen Fraktionen in den Ausschüssen und Sitzungen setzt voraus, dass du schnell und effizient auf die vom anderen gemachten Äusserungen reagieren kannst. Dazu machst du dir nur wenige Stichpunkte bei Fehlern in den Vorträgen dieser und Nagelst sie mit diesen dann an die Wand. Dazu gehört allerdings dann auch wiederum das Wissen, um die Unwissenheit des Gegners. Leicht wird das bei denen die alles auf ihren Zetteln haben müssen, weil sie sich im Vorfeld nicht richtig vorbereitet haben. Sitzungsprotokolle und die daraus resultierenden Beschlüsse und Beschlussvorlagen sollte man als Kommunalpolitiker schon kennen, wenn man in eine Sitzung geht.
Andererseits, beim Thema Papiertheater kommt bei mir noch dazu, dass ich zu diesem Thema viel nachgelesen habe und auch heute noch viel dazu lese. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Papiertheaters ist so vielfältig und Interessant sowie auch ihre Ableitung für heutiges Papiertheater, dass man da schnell einen 2,5h Vortrag zusammen bekommt, der trotzdem für Zuhörer nicht langweilig wird.
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.09.2013 12:52 von Robert Jährig.)
|
|
| 22.09.2013 12:49 |
|