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Lettres de mon Theatre
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Harry Oudekerk Offline
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Beitrag: #1
Lettres de mon Theatre
Also ein Brief damit sich was regt.
Dumme und gefährliche Sache wiessen wir mittlerweile. Es gibt im Internet schnell Missverständnisse und da soll ein Ausländer sich bescheiden aufstellen.
Aber, aber ich möchte so mit der Zeit einiges über unsere (meine Frau und meine) Papiertheater Abenteuer schreiben nicht nur Technik oder Photoshop, sondern so etwas hinweg filosofieren.

Warnung: Dies ist mein Leben, meine Meinung. Ich bin nicht allwissend, Diktiere auch nichts. Denke nur mal so etwas.

Warum überhaupt dieses Getue?

Ich bin 1942 geboren in Amsterdam. Innerhalb eines Jahres bekam ich Polio und nicht viel später Asthma.
Meine Eltern verliessen die Stadt wegen meiner Gesundheit und zogen um nach einem Dorf im Osten des Landes.
Unsere Strasse war die letzte des Dorfes Hinter unser Garten war das Wald.
Dort war das Abenteuer. Nach der Schule zogen wir hin, bauten Hütten, suchten spuren, spielten Soldat.

In der Ferne hörten wir die Kriegstrommeln der Indianer (oder etwas anderes) wir suchten nach Goldschätze die Piraten unbedingt irgend verborgen hatten und sahen (wahrscheinlich) Ritter in Harnische auf der Suche nach Drachen und Räuber.
Meine Mutter machte es noch spannender als sie und warnte für böse Männer die uns etwas unspezifises an tun möchten was immer damit anfing das die uns etwas leckeres geben wollten.
Wir haben Wochen lang nach sie gesucht aber keinen gefunden.

Als ich viel später Peter Pan las erkannte ich das alles von meinem Abenteuer. Wüste aber von Meerjungfrauen im Wald nichts.
Aber erst war da Bambi. Als ich diesen film sah war es mir klar was ich wollte: Zeichentrick filme machen wie Disney.
Das ist immer den Roten Draht in meinem Leben geblieben.
Deswegen zeichnete ich wochenlang, deswegen baute ich (vergeblich) film Geräte, und deswegen bin ich, schliesslich, Student geworden an der Filmhochschule.

Frühe Einflüsse bestimmen den Lebenslauf.
Disney...
Das heisst das die modernen Zeichentrickfilme für mich uninteressant waren.
Mehr noch.
Silly Symphonies gut, Donald Duck und Mickey nicht.
Fantasia hat mich damals zumTränen gerührt. Auch weil ich dann einsah das es, auch mit Hilfe meiner Geliebte, unmöglich war meine Träume mittels Disney-artige Filme zu erzählen.
Den träume gab es noch immer.
Wen ich im Herbst am Fenster stand und die Himmel war Rot und die Tannen schwarzen Schatten. Als die Krähen(?) in den Bäumen schreiten, dann zog das Wald den da war was los.
Bestimmt.
Da sah ich manchmal am Abend die Hirsche langsam und ganz vorsichtig vorbei gehen.
Da sah ich auch Tecumseh der Shawano mit seinen Krieger und ich hörte in der Ferne wie die tragischen Brüder Balin und Balan im Kampf einander Töteten. Da war auch das Schloss von Usher.
The Fall of the House of Usher habe ich noch mal als Handpuppenspiel versucht somit Karl und Elegast.
Aber Handpuppen und ihr Theater waren für mich zu primitiv. Nicht genügend stilisiert.

Das bringt uns dann schliesslich wieder zum Papiertheater.
Ich bewundere Leute wie Frits Grimmelikshuizen die neue Formen versuchen, Ich bewundre Leute die sich bemühen ein neues Papiertheater zu kreieren.
Wirklich und aufrecht.
Aber für mich ist es anders, ich kann das nicht den ich will von meine Phantasien und Träume erzählen.
Dazu brauch ich ein Medium das mich zurück führt zu meinem Walde und nicht nur mich aber auch das Publikum.
Handpuppen lenken durch ihr gestikulieren und ihre Witze ab von dem Traum.
Marionetten sind eitle Figuren die echte Menschen nachahmen möchten und eben weil das (meistens) nicht gelingt ablenken vom Illusion.
Papiertheater kreiert diese Illusion besser weil sie eigentlich kaum etwas kann. Das Publikum muss selber das Leben einbringen.

Wie?
Nächstes mal.
15.09.2013 17:32
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Lettres de mon Theatre - Harry Oudekerk - 15.09.2013 17:32
Lettres de mon Theatre - pappcartoon - 20.09.2013, 13:12

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