Ihr Lieben! Mit der Nebelmaschine habe ich jetzt schon wirklich sehr lange Erfahrung.
Meine erste Nebelmaschine war vor vielen Jahren meine Pfeife. Dies war praktisch, billig, immer zur Hand und das wichtigste:ich konnte den "Nebelausstoß" sehr leicht stauern.
ABER dann stellte ich das Rauchen ein!
Meine zweite Nebelmaschine hatte ich im Zaubergeschäft in Wien gekauft. WIZZARD STICK. Den kann ich nur besonders warm empfehlen. Er ist billig (damals etwa € 25), geringer Nebelausstoß, keine Vorheizzeit, leicht handzuhaben. Leder hat er die vielen Faustaufführungen nicht ausgehalten.
Nun habe ich seit einigen Jahren die sogenannte TINY C07. Vorteil: regelbare kurze Nebelstöße, geringer Fluid-Verbrauch, Fernbedienung (Fußtaste!), keine Vorheizzeit (d.h. Nebel im very moment) NACHTEIL: schweineteuer!
I ch setze den Nebel nur sehr selten ein: bei der Verwandlung des Faust, bei en Verwandlungen des Zauberers, ganz kurz bei Carmen (....ja, ja, damals durfte man noch rauchen....) vielmehr fällt mir jetzt gar nicht ein. Vor allem bei Verwandlungen ist der Nebel hilfreich, um das Publikum abzulenken.
Ein allgemeines Problem ist aber: NICHT ÜBERALLE KANN MAN DIE NEBELMASCHINE EINSETZEN, um nicht Gefahr zu laufen, daß plötzlich die freundlichen Herren in den roten Autos mit tatütata und Blaulicht kommen, hoffend, ein Feuer löschen zu dürfen: ALLÜBERALL SIND SCHON RAUCHMELDER installiert.
Ich halt's mit der Brigitte (wieder einmal

) und setze sehr viel auf die Einbindung von Musik, Sprachwitz und Geräuschen.
Vielleicht könnte man LONDONER NEBELSCHWADEN auch mit Chiffon-Kulissen "erzeugen" . Ich verwende hie und da ein Stück schwarzen Chiffon, über einen Rahmen gespannt, als DIFFUSER.