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Bachelor-Thesis: Eine kleine Einschätzung gewünscht
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Brigitte L. Offline
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Beitrag: #6
RE: Bachelor-Thesis: Eine kleine Einschätzung gewünscht
Liebe Judith,

ich kann mich nur den ausführlichen Beiträgen von Klaus und Ulrich anschliessen.

Tendenzen sind meiner Beobachtung nach schon seit einiger Zeit zu erkennen. Im Jahr 2004 war ich das erste Mal in Preetz. Verglichen mit 2011 hat sich hinsichtlich Technik, auch inhaltlich einiges verändert.

Im letzten Jahr in Preetz habe die Vorführung von Muthesius gesehen auch die von Fred Ladoué. Ganz bewusst habe ich mir Stücke ausgesucht, die vom konventionellen Papiertheater etwas abweichen. Genau die Frage hat mich beschäftigt, welche Möglichkeiten Licht und Soundeffekte und weiterführende Technik sich mit dem Papiertheater verträgt. Vor allem, wie junge Menschen mit dem Medium umgehen.

Belächelt habe ich keine Vorführung. Mir hat nicht jedes Stück gefallen, teilweise waren die Effekte für meinen persönlichen Geschmack zu überladen und übertrieben. Ob es tatsächlich noch mit Papiertheater zu tun hat, ist sicherlich auch eine ganz persönliche Ansicht. Betrachtet aus dem Gesichtspunkt des Ursprungs 19.Jhd, bis heute hat sich beim Papiertheater eine teilweise gewaltige Entwicklung ergeben. Wie auch Gesellschaftformen sich verändert haben.

Wie weit für das Papiertheater die Jugend zu begeistern ist bleibt abzuwarten. Das Thema beschreibt schon Klaus Beelte in seinem Beitrag. Auch die Theater werden nicht voller, sondern leerer. Die Jugend, auf die man doch gesetzt hat, bleibt aus. Trotz Sound- und Lichteffekt und manchmal für mich nicht nicht mehr zu verstehender Veränderung der Klassiker.

Das Besondere am Papiertheater ist meiner Ansicht nach, dass jeder sein persönlicher Theaterdirektor, Autor, Schauspieler Bühnenbildner, Beleuchter ...usw. ist. Das erklärt diese Vielfalt von unterschiedlichen Bühnen. Die Vielfalt von Interpretationen der bekannten Stücke, technisch versiert oder Glühbirnen beleucht, live oder vom Band gesprochen und oder gesungen. Und die modernen, selbst ausgedachten Geschichten, die mit "Zeitreise" vermischten Klassiker.
Kurz , jedes Stück ist ein Unikat.

Jugend und Nachwuchs wär toll. Doch muss sich deshalb nicht das Papiertheater verändern, sondern es kann eine Plattform für eigene Ideen und Darstellungen kreativer Möglichkeiten werden. Sich einander ergänzen.
Wie 2011 in Preetz.

Lieben Gruß

Brigitte
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.03.2012 13:23 von Brigitte L..)
31.03.2012 13:22
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RE: Bachelor-Thesis: Eine kleine Einschätzung gewünscht - Brigitte L. - 31.03.2012 13:22

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