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Preisentwicklung beim Papiertheater
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Brigitte L.
Spielerin
    
Beiträge: 580
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RE: Preisentwicklung beim Papiertheater
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| 02.12.2012 21:29 |
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Robert Jährig
Administrator
    
Beiträge: 1.395
Registriert seit: Nov 2010
Bewertung 2
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RE: Preisentwicklung beim Papiertheater
Jep Brigitte. Ich habe mir mal gedacht, ich stelle das hier ein, um zu zeigen was es mal seinerzeit gekostet hat. Für damalige Verhältnisse war es ein sehr teures Spielzeug. Bedenken wir, dass ein Diener einen Mohnatslohn von bis zu 70,00 Mark hatte, konnte er sich dies fertige Theater nicht einfach leisten. Gut ein Lehrer war da schon besser dran mit bis zu 200,00 Mark. (Angaben sind aus einer Übersicht über Einkommen aus dem Jahre 1910 und gibt nur anhaltswerte wieder).
Brigitte bei dem Butterpreis muss ich Dir leider widersprechen. Im Vergleich zum Lohn der damaligen Zeit, war die sogar teuer. Dagegen war Margarine absolut billig und wurde, nach einer Verkostung durch Wilhelm II, der Armen Bevölkerung als Butterersatz empfohlen. Heute ist die Magarine teurer und die Butter ist billig. Wie die Zeiten sich doch ändern.
PS: das Katalogbild hat den Schreiber Wald als Hintergrund http://www.papiertheater-shop.com/epages...CHR_009010 und die Seitenvorhängen sehen aus, wie die von Scholz für das Proszenium Nr.5 http://www.vino-online.net/frames.php?PH...ue=GS2.271
Und auch beim Bild aus der Bucht hat es den Anschein, als hätte man von Scholz die Vorhänge genommen. Die Seitenvorhänge sind eindeutig von Scholz. Bei m+n Reprise wurden die zum Scholz Urania Prozenium Nr 8 mit ausgeliefert.
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.12.2012 17:23 von Robert Jährig.)
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| 02.12.2012 22:00 |
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Brigitte L.
Spielerin
    
Beiträge: 580
Registriert seit: May 2011
Bewertung 1
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RE: Preisentwicklung beim Papiertheater
(02.12.2012 22:00)Robert J schrieb: Für damalige Verhältnisse war es ein sehr teures Spielzeug. Bedenken wir, dass ein Diener einen Mohnatslohn von bis zu 70,00 Mark hatte, konnte er sich dies fertige Theater nicht einfach leisten. Gut ein Lehrer war da schon besser dran mit bis zu 200,00 Mark
Waren es nicht ohnehin die wohlhabenden Bürger, die Papiertheater ihr Eigen nannten? Bei 70,00 Mark war bestimmt nicht mal ein Theaterbesuch drin. Von der mangelnden Freizeit einmal abgesehen.
Auch heutzutage ist es genau genommen kein wirklich preiswertes Hobby.
Wenn man alle Bühnenbilder, Figurinen das Theater selbst, Technik usw. addiert, kommt meistens ein hübsches Sümmchen zustande. Platz wird auch benötigt. Früher wie heute, etwas für Liebhaber des Theaters.
Die Butter ist heute billiger denn je. Das stimmt. Weil viele Menschen dem Irrglauben unterliegen, Margarine sei gesünder. Mein Vergleich hinkt
Ich frage mich nur, ob die Proszenien und Bühnenbilder so alt sind, dass sie tatsächlich einen so hohen Preis wert sind. Hängt wahrscheinlich vom individuellen und ideelen Wert ab.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.12.2012 18:21 von Brigitte L..)
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| 06.12.2012 18:19 |
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