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Textheft von Schreiber
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pappcartoon
Nicht registiert
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Textheft von Schreiber
Der nackige Kaiser in der Unterhose ist ja herzig!
Die Originalfiguren von "Kalif Storch" finde ich wunderschön und wenn man mit diesen Figuren auf einer klassischen Bühne spielt, gehört der altert hümliche Text irgendwie dazu.
Wäre das keine nette Idee für Wolgast?
"Thema mit Variationen"... das gleiche Stück, eine gemeinsame Grundlage (Schreiber?) wird von verschiedenen Bühnen jeweils in deren Stil inszeniert. Das könnte interessant werden.
Muß ja nicht der "Kalif Storch" sein.
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| 05.03.2013 09:54 |
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Brigitte L.
Spielerin
    
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Registriert seit: May 2011
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RE: Textheft von Schreiber
Die Figur des Großwesirs ist einfach herrlich und knuffig. Und der "nackiche" Kaiser auch. Wie die meisten Menschen, schön mit Bauch.
So etwas bekomme ich leider auch nicht zustande. Wobei ich immer wieder mal versuche abzuzeichnen und dann zu verändern. Allerdings, was heißt schon verändern. Wenn ich abzeichne ist es verändert. 
Mit den Proportionen hapert es immer wieder. Doch ich bleib am Ball
Texte ins heutige Deutsch zu übersetzen finden bei mir auch immer wieder Anklang. Beim Holländer ist der Origianltext von Wagner so was von schwülstig, dass es einen grausen kann. Als Oper auf der Bühne mag das ok sein. Auf unserer Bühne sprechen die Figuren verständlicher. Teilweise entsteht durch den Gegensatz von Sprache und traditionellen Figurinen eine un)gewollte Komik. Ich mag das sehr.
Brigitte
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| 05.03.2013 18:04 |
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Robert Jährig
Administrator
    
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Registriert seit: Nov 2010
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RE: Textheft von Schreiber
(05.03.2013 09:54)pappcartoon schrieb: Der nackige Kaiser in der Unterhose ist ja herzig! 
Die Originalfiguren von "Kalif Storch" finde ich wunderschön und wenn man mit diesen Figuren auf einer klassischen Bühne spielt, gehört der alterthümliche Text irgendwie dazu.
Wäre das keine nette Idee für Wolgast? ![[Bild: b075.gif]](http://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/b075.gif)
"Thema mit Variationen"... das gleiche Stück, eine gemeinsame Grundlage (Schreiber?) wird von verschiedenen Bühnen jeweils in deren Stil inszeniert. Das könnte interessant werden.
Muß ja nicht der "Kalif Storch" sein.
Die Idee hat was. Mal sehen ob wir da was von umsetzen können, denn eigentlich ist dafür etwas wenig Zeit, wenn ich das mal so sagen darf. Derzeit bin ich mit Stopuhr in Wolgast unterwegs, um Wegstrecken auszumessen und Zeiten zu erfassen. Die benötigen wir, um damit dann später eine Grundlage für den Spielplan zu haben. Es soll keiner hetzen, wenn er von einer Vorstellung zur nächsten geht. Aber das ist ein anderes Thema.
@Brigitte: Du nutzt den Scholztext von Frau John. Nun da gebe ich Dir recht, der schreit regelrecht nach einer Bearbeitung. Aber da ich ohnehin kein Wagnerfreund bin, wird dieser Kelch auch weiterhin an mir vorbeigehen. Selbst der Lohengrin in der Fassung als Kurzoper mit seinen 45 Min. noch ein Mitschnitt der Festspiele waren dazu geeignet mir das Werk Wagners näher zubringen. Habe es mir angehört und danach für mich beschlossen, Wagner wird vorläufig auf meiner Bühne nicht gegeben, weder als gespieltes Stück mit Einlagen aus der Oper, noch als Kurzoper selbst und erst recht nicht als Gesamtaufführung der Oper. Mag sein, dass ich da meine Meinung zu noch ändere, aber derzeit bin ich eher ein Freund der Italienischen Oper. Verdi steht da ganz oben. Seine Kameliendame (La Traviata)liebe ich und auch den Troubadur. Joseph Schmidt sang die Partien der Helden so meisterhaft zu beiden Opern .... Aber ich schweife schonwieder ab, denn auch das ist wieder ein anderes Thema.
@Martin: Kannst Du diesen gesamten Bereich in den Spielerbereich verschieben? Denke da ist er jetzt besser Platziert.
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.2013 21:28 von Robert Jährig.)
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| 05.03.2013 21:16 |
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Brigitte L.
Spielerin
    
Beiträge: 580
Registriert seit: May 2011
Bewertung 1
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RE: Textheft von Schreiber
(05.03.2013 21:16)Robert J schrieb: @Brigitte: Du nutzt den Scholztext von Frau John.
Nee du, ich meine tatsächlich Wagners Oper mit Text. Die schreit nach Veränderung. Eine Oper von Wagner als Oper aufgeführt, wird es
(Wagnerianer bitte schnell mal weghören- und lesen)
bei mir auch nicht geben.
Doch lässt sich aus dem Stück soviel machen, dass immer Leben auf der Bühne ist.Derzeit haben wir soviele gute Ideen dazu, dass wir aufpassen müssen, das Stück damit nicht zu überfrachten.
Brigitte
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.03.2013 16:17 von Brigitte L..)
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| 06.03.2013 16:15 |
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