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Forum und Verein
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Benno Mitschka Offline
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Beitrag: #41
RE: Forum und Verein
(16.01.2014 19:12)Brigitte L. schrieb:  Langsam entsteht der Eindruck, dass sich eine Contra Preetzstimmung aufbaut.
Diesen Eindruck habe ich nicht. Mir jedenfalls geht es nur um die Zukunft des Hanauer Vereins.

(16.01.2014 19:12)Brigitte L. schrieb:  Preetz besteht schon länger, als wir (außer vielleicht Harry) Mitglieder des Vereins sind und ist zu einer festen Einrichtung geworden.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es gibt zwei Vereine, die formal gesehen erst einmal nichts miteinander zu tun haben. Helmut Wurz hat darauf in diesem Strang ja auch schon hingewiesen.


(16.01.2014 19:12)Brigitte L. schrieb:  Weshalb sollte ein solch bekanntes und beliebtes Festival von dort verschwinden?

Hat das jemand hier geschrieben, dass das Festival in Preetz verschwinden soll? Ich habe nur geschrieben, dass ich das für eine gute Idee halte, die Zukunft des Hanauer Vereins zu sichern, wenn dort ein Festival stattfinden würde. Das war ein Punkt unter vielen anderen.


(16.01.2014 19:12)Brigitte L. schrieb:  Weshalb Hanau? Nur weil der Vorstand dort lebt und das Museum vor Ort steht?

In Hanau steht nach wie vor das einzige Papiertheater-Museum in Deutschland. Der Sitz des Vereins ist in Hanau. Ein gewisses Maß an Zentralisierung täte der Szene sicherlich gut.

(16.01.2014 19:12)Brigitte L. schrieb:  Was die Zeitung angeht, unterschreibe ich voll den Artikel von Martin Haase. Auch was Toleranz und Verkniffenheit angeht.

Ein guter Einstieg in eine sachliche Diskussion wäre vielleicht, wenn man Kritikern nicht sofort Verkniffenheit und mangelnde Toleranz unterstellen würde. So etwas fällt leicht auf einen selbst zurück. Montesquieu bringt es schön auf den Punkt: „Dort, wo es keine sichtbaren Konflikte gibt, gibt es auch keine Freiheit.“

Initiativen aus dem Verein heraus werden in der Vereinszeitschrift fast vollkommen totgeschwiegen. Statt dessen gibt es den gefühlt hunderttausendsten Artikel zu Preetz, das ja nichts mit dem Verein zu tun hat. Robert bringt es in seinem Beitrag schön auf den Punkt.

Hier zwitschern wir über Papiertheater.
multum in parvo
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.01.2014 07:14 von Benno Mitschka.)
17.01.2014 07:12
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Martin Fischer Offline
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Beitrag: #42
RE: Forum und Verein
(16.01.2014 16:34)Benno Mitschka schrieb:  Lokomotive Preetz meldet sich online zurück. Die neueste Web-Ausgabe der Vereinszeitschrift ist wieder ein echtes Highlight in der noch jungen Geschichte dieser Papiertheater-Institution geworden. Bezüglich Lesevergnügen muss sie sich nur knapp der Prawda aus der Breschnew-Ära geschlagen geben. Schade nur, dass man wieder sehr viel (Schleich-)Werbung für Preetz und die mit Preetz verbundenen Händler macht. Dadurch stellt sich mir tatsächlich die Frage, ob wir es hier wirklich mit zwei verschiedenen Vereinen in Hanau und Preetz zu tun haben. Vertan wurde leider auch die Chance, in unsere angeregte Diskussion im Forum zum Thema Papiertheater im Allgemeinen und Verein im Besonderen einzusteigen. Statt dessen lässt man es bei einer Verlautbarung der allgemeinen Vereinslinie bewenden. War das jetzt also die Antwort des Vereins auf unsere Diskussion im Forum?

Sorry, Benno, aber diesen Bezug kann ich gar nicht nachvollziehen.

Der Hauptartikel der neuen Webzeitung berichtet über die wirklich sehenswerte Ausstellung im Stadtmuseum Fellbach, welches 800 km von Preetz entfernt liegt. Wo liegt in diesem Artikel eine versteckte Werbung für Preetz versteckt? Ich habe beim besten Willen keine gefunden.

Im zweiten Artikel geht es um die Suche nach entsprechenden Figuren für eine Papiertheateraufführung. Im letzten Absatz wird Preetz im Zusammenhang der Interaktion Spieler Publikum benannt. Stellt der Artikel deshalb Werbung für Preetz dar? Hätte der Autor im letzten Absatz "Preetz, Harderwijk und Anderswo" geschrieben, wäre dann keine "Nähe" zu Preetz unterstellt worden. Wäre dem Autor bei einer Formulierung "Harderwijk und Anderswo" vorgeworfen worden, dass Werbung für Harry gemacht wird?

Der dritte Artikel behandelt die Frage, wie weit eine Aufführung gehen kann, um noch als "Papiertheater" zu gelten. Eine Frage, die wir hier im Forum auch schon diskutiert haben. Der einzige Bezug zu Preetz liegt in der Tatsache, dass der Autor ein Stück, das in Preetz aufgeführt worden ist als Beispiel genommen hat. Ist der Artikel deshalb Werbung für Preetz? Hätte der Autor als Anschauungobjekt lieber ein Stück nehmen sollen, dass kein Leser bisher gesehen hat und über das auch keine Bilder im Internet existieren?

Den Autoren der Artikel zu unterstellen, sie hätten mit den Artikeln nur Werbung für Preetz im Sinn, halte ich für ziemlich abwegig.

Die Zeitung lebt von den Artikeln der Mitglieder, und man kann der Zeitung nicht vorwerfen, dass nicht über etwas berichtet wird, wenn man sie nicht mit entsprechenden Berichten füttert.

Robert, warum nicht eine Serie über die Vorbereitungsarbeiten zum Papiertheatertagen Wolgast.
Benno, wie wärs mit einer Serie über moderne Methoden im Papiertheater (Schneideplotter, Backlightpapier ...).
Ich hätte gerne in der Zeitung Rezensionen über Harderwijk von einem Zuschauer oder Spieler gelesen.
...

Also kritisiert bitte nicht die Inhalte der Zeitung, wenn Ihr nicht selber dafür sorgt, dass die Inhalte die Ihr gern in der Zeitung hättet an die Redaktion schickt.

Zur Teilnahme der Vereinsmitglieder und Vorstandsmitglieder an der Diskussion hier muss ich Dir, Benno, und auch denn anderen Forenmitglieder recht geben. Auch ich finde es sehr sehr schade, dass nicht einmal dann, wenn hier sehr "extreme" Ansichten geschrieben werden, sich der ein oder andere "Zuschauer" berufen fühlt, seine Meinung kund zu tun. Dann hätten wir auch ein richtiges Diskussionsforum, wo unterschiedliche Ansichten aufeinandertreffen und man sich letztlich für alle eine Verbesserung zu erzielen. Aber auch hier gilt das gleiche, wie für die Zeitung: Wer nicht will, dass etwas einseitig hier steht, der muss halt mal zur Tastatur greifen und etwas schreiben, oder damit leben, dass hier nur Ansichten stehen, die er so nicht teilen kann.
17.01.2014 09:45
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Benno Mitschka Offline
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Beitrag: #43
RE: Forum und Verein
Extreme Ansichten kann ich in diesem Strang nicht erkennen, es sei denn, man bezeichnet eine launige Glosse als extrem. Ich werde auf die anderen Punkte später noch ausführlich eingehen, Martin, möchte für jetzt aber erst einmal nur das Thema 'Redaktion' herausgreifen. Du schreibst:

(17.01.2014 09:45)Martin Fischer schrieb:  Die Zeitung lebt von den Artikeln der Mitglieder, und man kann der Zeitung nicht vorwerfen, dass nicht über etwas berichtet wird, wenn man sie nicht mit entsprechenden Berichten füttert.

Das ist so nicht richtig. Robert hat dies auch schon ausführlich an anderer Stelle ausgeführt. Jedenfalls ist sein vorzüglich recherchierter Artikel zum Thema 'Stralsunder Theater' vom Chefredakteur abgelehnt worden.

Ein Argument, das auch schon bei der letzten Hanauer Vereinssitzung gebracht wurde, bringst Du hier nun ebenfalls:

(17.01.2014 09:45)Martin Fischer schrieb:  Also kritisiert bitte nicht die Inhalte der Zeitung, wenn Ihr nicht selber dafür sorgt, dass die Inhalte die Ihr gern in der Zeitung hättet an die Redaktion schickt.

Ich habe in diesem Strang schon darauf hingewiesen wird, dass die Aufgabe einer Redaktion auch darin besteht, selbstständig Themen zu finden. In diesem Forum hätte diese Redaktion jedenfalls schon einmal eine wahre Fundgrube für mögliche Artikel. Als Redakteur müsste man dann halt nur noch die Personen, die für einen solchen Artikel in Frage kommen würden, kontaktieren und darum bitten, einen Artikel zu schreiben. Dieser Teil der Kommunikation gehört nun einmal auch zum Aufgabenbereich einer Redaktion. Man kann sich da nicht einfach hinsetzen und warten, bis irgendetwas eintrudelt, das man verwerten könnte.
Robert hat weiter vorne ja schon darauf hingewiesen, dass seine Pressemappe für Wolgast erst nach einer ziemlich langen Zeit auf der Vereinsseite veröffentlicht wurde. Nach Erhalt dieser Mappe hätte ein Redakteur jedenfalls Eigeninitiative entwickeln müssen. Da hätte man sofort wegen eines Interviews nachfragen können. Es hätte sich auch angeboten, in kleineren Artikeln die teilnehmenden Bühnen vorzustellen etc. etc. Wenn man als Redakteur einer Vereinszeitschrift keine Zeit für Eigeninitiative hat, sollte man den Job vielleicht andere machen lassen.
Im Falle von Harderwijk hätte es sich natürlich angeboten, dass der Verein einen Redakteur vor Ort schickt, der über die dortigen Aktivitäten berichtet. Auch das gehört zum Aufgabenbereich einer Redaktion.

Mehr zu den anderen Punkten dann später.

Hier zwitschern wir über Papiertheater.
multum in parvo
17.01.2014 12:22
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Martin Fischer Offline
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Beitrag: #44
Vereinszeitung
(17.01.2014 12:22)Benno Mitschka schrieb:  Ich habe in diesem Strang schon darauf hingewiesen wird, dass die Aufgabe einer Redaktion auch darin besteht, selbstständig Themen zu finden. In diesem Forum hätte diese Redaktion jedenfalls schon einmal eine wahre Fundgrube für mögliche Artikel. Als Redakteur müsste man dann halt nur noch die Personen, die für einen solchen Artikel in Frage kommen würden, kontaktieren und darum bitten, einen Artikel zu schreiben. Dieser Teil der Kommunikation gehört nun einmal auch zum Aufgabenbereich einer Redaktion. Man kann sich da nicht einfach hinsetzen und warten, bis irgendetwas eintrudelt, das man verwerten könnte.
Robert hat weiter vorne ja schon darauf hingewiesen, dass seine Pressemappe für Wolgast erst nach einer ziemlich langen Zeit auf der Vereinsseite veröffentlicht wurde. Nach Erhalt dieser Mappe hätte ein Redakteur jedenfalls Eigeninitiative entwickeln müssen. Da hätte man sofort wegen eines Interviews nachfragen können. Es hätte sich auch angeboten, in kleineren Artikeln die teilnehmenden Bühnen vorzustellen etc. etc. Wenn man als Redakteur einer Vereinszeitschrift keine Zeit für Eigeninitiative hat, sollte man den Job vielleicht andere machen lassen.
Im Falle von Harderwijk hätte es sich natürlich angeboten, dass der Verein einen Redakteur vor Ort schickt, der über die dortigen Aktivitäten berichtet. Auch das gehört zum Aufgabenbereich einer Redaktion.

Wenn es sich bei der Zeitschrift "Papiertheater" um ein professionelles Heft mit einer festangestellten Redaktion handeln würde, könnte ich Dir recht geben.

Unserere Redaktion, wie sämtliche andere "Pöstchen" des Vorstands, der Rechnungsprüfer, des Webmasters, besteht jedoch aus Ehrenamtlichen, die ihre mitunter eng bemessene Freizeit in den Dienst des Vereins stellen.

Ich bin in mehreren Vereinen und Organisationen mehr oder weniger ehrenamtlich mit dabei und habe in allen den Eindruck, dass es immer schwerer wird, die notwendigen Ämter zu besetzen.
Ohne jetzt die Beweggründe jedes einzelnen Mandatsträger des Vereins zu kennen, würde ich einmal davon ausgehen, dass die Mehrzahl ihr Engagement eher unter der Rubrik "wenn sich sonst keiner bereit erklärt, den Posten zu übernehmen, dann mache ich es halt" gehört, wie den Posten als "Lebensaufgabe mit 120% Aufopferung und unter Einsatz jeglicher freien Zeit" sehen.

Unter dieser Prämisse, muss man jedem Einzelnen ehrenamtlichen wohlwollend zugestehen, dass er die maximale für die Vereinsarbeit zur Verfügung stehende Zeit in die Aufgabe investiert. Etwas Anderes offen oder versteckt anzunehmen ist nicht zielführend und auch nicht gerade fair gegenüber freiwilliger Arbeit.

Wenn es nun andere Vorstellungen über die Arbeit oder Aufgabenerfüllung eines Ehrenamtlichen gibt, so kann die Lösung m. E. nur dahingehend aussehen, dass man ein Vereinsmitglied findet (oder selber ist), der über genügend Zeit, Fachwissen usw. verfügt um die Aufgabe "besser" zu erfüllen. Konkret hieße dies, dass dieses Vereinsmitglied, das die Zeit und den (vermeindlichen) Willen zu mehr Eigeninitative zum Suchen von Beiträgen und redaktionellen Arbeit hat doch einfach beim Redakteur anfragen kann, ob man nicht als zweites Redaktionsmitglied mehr erreichen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Redakteur diese Chance nicht ergreifen würde. Vielleicht wäre er sogar froh, wenn er sich langsam aus der Redaktionsarbeit herausziehen könnte und ein Jüngerer verstärkt die Redaktionsarbeit übernähme.
Nur zu - Interessenten kommt aus der Deckung!!
Kritisch wäre es dann nur, wenn ein ebensolches Angebot grundlos ausgeschlagen würde - dann wäre ich auch dankbar, wenn dies öffentlich gemacht würde, da dies dann nicht zum Wohl des Vereins wäre.
Solange dies nicht der Fall ist und auch kein anderes Vereinsmitglied bereit ist das von anderen geforderte Engagement selbst zu geben, können wir uns sicher sein, dass derzeit die Beste für die Aufgabe zu Verfügung stehende Person des Vereins das jeweilige Amt innehat.

Vielleicht doch noch mal den Aufruf an die Mitlesenden, aber sich derzeit der Stimme enthaltenden Vereinsmitglieder: Die "offizielle" Vorstandsmeinung zum Thema "Redaktionsarbeit" aus der letzten Mitgliederversammlung (frei ausgedrückt: wartet nicht auf die Redaktion, dass sie bei euch anfragt, sondern werden selbst aktiv') kennen wir und ich denke, dass auch die bisherige Diskussion hat sicherlich keine Argumente gebracht, dass der Vorstand jetzt in diesem Forum irgendwie offiziell Stellung nehmen müsste oder die damalige Ansicht revidieren müsste. Aber warum können nicht einfach 10 oder mehr mitlesende Mitglieder (auch ein Vorstandsmitglied kann sich als Mitglied äußern und nicht "Offiziell" sprechen) mal sagen, was Sie/Er über die Fragestellung denkt. Dann hätten wir nicht zwei/drei Einzelmeinungen, sondern ein Meinungsbild und das wäre doch auch mal was. Smile
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.01.2014 18:02 von Martin Fischer.)
17.01.2014 17:59
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Harry Oudekerk Offline
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Beitrag: #45
RE: Forum und Verein
Du hast vielleicht recht Martin, aber:
Soll ich mich melden bei der Redakteur wen ich was sagen will?
So geht das doch nicht.
Wen ich etwas schreiben will mache ich das einfach hier.
Weil es schnell ist, informell ist, und nicht eine Genehmigung braucht.
Und dieses Forum ist aktueller als die website.
Wenn man was von mir will soll man mir fragen, nicht im allgemeinen, aber spezifisch und persönlich.
Und wen ich mag und denke das ich es kann werde ich das tun.
Im Vergangenheit wurden Beiträge von mir am alten Heft, kaum akzeptiert.

Davon lernt man.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.01.2014 21:52 von Harry Oudekerk.)
17.01.2014 20:09
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Robert Jährig Offline
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Beitrag: #46
RE: Forum und Verein
Das was Harry schon schrieb, ist auch bei mir der Fall. Die Redaktion sollte auf uns zukommen, nicht wir auf die Redaktion. Wenn unter Redaktionsarbeit verstanden wird, wir warten auf das, was da kommt, macht man sich das sehr einfach. Auch wenn man es Ehrenamtlich macht, sollte man aber dies genauso ernsthaft machen, wie alles andere auch. Ich selbst bin in der Gemeindevertretung, organisiere die Papiertheatertage in Wolgast, gebe Vorstellungen und führe Workshops durch, bin im Schichtdienst im Gesundheitswesen beschäftigt und habe eine Familie mit einem Kleinkind. Auch ich muss das alles unter einen Hut bringen.
Eine Mitarbeit bei der Redaktion könnte ich mir zwar vorstellen, denke aber, dass dies wegen Interessenkonflikts nicht möglich sein wird, da ich auf meiner Seite das Aufgeschnappt veröffentliche.

Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt

www.papiertheater-heringsdorf.de
17.01.2014 20:47
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Martin Fischer Offline
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Beitrag: #47
Papiertheaterzeitung
(17.01.2014 20:09)Harry Oudekerk schrieb:  Wen ich etwas schreiben will mache ich das einfach hier.
Weil es schnell ist, informell ist, und nicht eine Genehmigung braucht
Aber wenn man was von mir will soll man mir fragen, nicht im Allgemeinen, aber persönlich. Und wen ich mag werde ich das tun.
Im Vergangenheit wurden Beiträge von mir am alten Heft, kaum akzeptiert.
Da lernt man.

Harry, ich kann nicht beurteilen, ob und warum früher Beiträge von Dir nicht akzeptiert wurden, aber vielleicht haben sich diesbezüglich auch die Zeiten geändert - versuche es doch einfach einmal. Lernen heißt auch, alte Meinungen wieder über Bord zu werfen, wenn sich neue Sachverhalte ergeben.
Natürlich kannst Du Deine Beiträge hier veröffentlichen, aber manche Beiträge könnte ich mir auch so in der Zeitung vorstellen. Und es spräche doch auch nichts dagegen, wenn ein Beitrag in der Zeitung steht und dann hier im Diskussionsforum weiterdiskutiert wird - kontrovers oder auch nur in Form einer kurzer Rückmeldung wie "toll gemacht" "hat mir echt weitergeholfen" ...

(17.01.2014 20:47)Robert J schrieb:  Das was Harry schon schrieb, ist auch bei mir der Fall. Die Redaktion sollte auf uns zukommen, nicht wir auf die Redaktion. Wenn unter Redaktionsarbeit verstanden wird, wir warten auf das, was da kommt, macht man sich das sehr einfach.

Mit Verlaub, aber ich finde diese Haltung ziemlich "ehrenkäsig". Ich weiß nicht, warum Du nicht auf Uwe zugehen willst, ich weiß auch nicht, warum Uwe nicht auf Dich zugehen will, kann aber als Aussenstehender nur sagen, tut lieber beide diesen Schritt, anstatt das es keiner tut.

(17.01.2014 20:47)Robert J schrieb:  Auch wenn man es Ehrenamtlich macht, sollte man aber dies genauso ernsthaft machen, wie alles andere auch. Ich selbst bin in der Gemeindevertretung, organisiere die Papiertheatertage in Wolgast, gebe Vorstellungen und führe Workshops durch, bin im Schichtdienst im Gesundheitswesen beschäftigt und habe eine Familie mit einem Kleinkind. Auch ich muss das alles unter einen Hut bringen.

Ich glaube das jeder seine Aufgaben so ernsthaft macht, wie er es mit allen anderen Verpflichtungen unter einen Hut bringen kann. Nur weil man selbst ein anderes Selbstverständnis von einer Sache hat, heißt ja noch lange nicht, dass der Andere es deshalb nicht ernsthaft betreibt.

(17.01.2014 20:47)Robert J schrieb:  Eine Mitarbeit bei der Redaktion könnte ich mir zwar vorstellen, denke aber, dass dies wegen Interessenkonflikts nicht möglich sein wird, da ich auf meiner Seite das Aufgeschnappt veröffentliche.

Vielleicht wäre es auch eine Chance diese für uns Jüngere unselige Front zwischen den langjährigen Vereinsmitgliedern und D. Dröse aufzubrechen (ich glaube, das würden vor allem wir jüngere Papiertheatler sehr begrüssen). Wer tatsächlich der Meinung ist, dass es sich dabei um einen Interessenkonflikt handelt kann sich ja hier gerne zu Wort melden. Und wenn sich keiner meldet, dann hat offensichtlich Keiner ein Problem damit. Wink
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.01.2014 21:35 von Martin Fischer.)
17.01.2014 21:34
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Harry Oudekerk Offline
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Beitrag: #48
RE: Forum und Verein
Mein letzter Beitrag, hoffe ich, in diesem Strang.

Grösste Problem mit dieser Auseinandersetzungen (ist das wirklich nur ein Wort?) ist das wegen dieses Mediums hier, Sachen falsch oder halb oder, oder vielleicht nicht verstanden werden.
Die Meinungen verharten sich und der Ton wird manchmal nicht ganz angenehm.
So habe ich diesen Strang nicht angefangen.

Lass ich nochmals erklären.
Ich sehe beim Verein 2 Spuren eines ist der Website mit dann und wann ein Heft und das andere dieses Forum.
Die sollten einander verstärken tun das aber nicht.
Meine Position darin ist das ich wahrnehme und eine Meinung habe darüber, aber bei mir zuhause gilt seit Jahren der Regel: "Wer es besser kann soll es tun."
Weil ich aber selber nicht dazu bereit bin bleibt mir nur die Konstatierung.
Ohne Wut oder weitere Emotionen weil ich nur Papiertheater machen will, weiter nichts.
Leute die anders mögen, können oder willen haben mein Respekt und wenn Ideen nicht aufgenommen werden ist das ihre und nicht meine Verantwortlichkeit und so soll es auch sein.
Wenn ich unser Treffen organisiere (mit Tineke natürlich) höre ich gerne andere Ideen zu, aber die Entscheidung liegt bei uns.
So ist das auch im Verein so soll es auch sein ob jemand sich damit einigen kann oder nicht.
17.01.2014 22:20
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Robert Jährig Offline
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Beitrag: #49
RE: Forum und Verein
Martin, was Uwe hat weiß ich nicht und ich verstehe es beim besten Willen auch nicht. Im Sommer 2012 bin ich es gewesen der auf ihn zugegangen ist. Er hat mir damal angeboten wenn es soweit ist ein Interview zu den PTW 2014 zuführen. Daher habe ich, Anfang November Ihm als ersten überhaupt, die Pressemappe zugesand, bevor sie an andere herausgegangen ist. In dieser fehlte allerdings noch die Aufstellung der Bühnen. Reaktion 0. 14 Tage später habe ich sie dann nochmals geschickt, auch da keine Reaktion bis Du am 26.12. sie auf der Vereinsseite veröffentlicht hast. Jetzt frage ich Dich, wer geht da nicht auf wen zu? Auch war die erste Mail mit einer Anfrage von meiner Seite an Uwe, bezüglich der PTW verbunden. Dadurch das diese Mail nicht beantwortet wurde, habe ich natürlich in der 2 diese nicht mehr gestellt, da sich das ja in meinen Augen dann erledigt hatte.

Bezüglich der "Ehrkäsigkeit" bitte ich Dich dies zu erläutern, da es in unserem Sprachraum dieses Wort nicht gibt und ich seine Bedeutung nicht kenne. Für mich klingt es nach "Ehrlosigkeit" und die meinst Du sicher nicht.

Bezüglich Dietger finde ich zwar auch, dass dies übertrieben wird, doch es scheint für viele ein unlösbares Problem zusein. Aber warten wir es ab.


(17.01.2014 17:59)Martin Fischer schrieb:  Unter dieser Prämisse, muss man jedem Einzelnen ehrenamtlichen wohlwollend zugestehen, dass er die maximale für die Vereinsarbeit zur Verfügung stehende Zeit in die Aufgabe investiert. Etwas Anderes offen oder versteckt anzunehmen ist nicht zielführend und auch nicht gerade fair gegenüber freiwilliger Arbeit.

Übrigens bezog sich meine Aufzählung meiner Tätigkeiten auf diesen Beitrag von Dir. Es ist dann schon verletzend wenn einem dann noch gesagt wird, wenn Ihr was macht, dann serviert uns das bitte noch auf einem Silbertablett.

Ihr habt eine Aufgabe übernommen und Ihr seit dafür auch verantwortlich. Die Aufgaben eines Redakteurs hier zusammengefasst

"Die Aufgabe des Redakteurs ist es, aus der Fülle an Informationen, die in die Redaktion gelangen, die für Leser interessanten und bedeutsamen Beiträge herauszufiltern und für die nächste Ausgabe, oder für das Internet aufzubereiten. Hierbei muss vor allem die Zielgruppe der Publikation im Vordergrund stehen und herausgearbeitet werden, welche Berichte oder Nachrichten für diese von Interesse sind. Er akquiriert auch Fotos, Infografiken und Karikaturen für sein Ressort. Ein Redakteur recherchiert auch selbst telefonisch, in Bibliotheken, im Internet oder an Orten aktuellen Geschehens, führt Besprechungen und Interviews und schreibt daraufhin eigene Artikel für sein Ressort. Grundsätzlich gelten die drei Eckpfeiler der Nachricht: neu – wichtig – interessant. Nicht selbst geschriebene Texte werden redigiert."

Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.01.2014 00:24 von Robert Jährig.)
17.01.2014 23:43
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Martin Fischer Offline
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Beitrag: #50
RE: Forum und Verein
Robert, möglicherweise liegt der Ball derzeit bei Uwe und er ist mit einer Rückmeldung dran. Immerhin weiß er von der Diskussion hier, vielleicht schreibt er auch hier etwas dazu oder er meldet sich direkt bei Dir.

(17.01.2014 23:43)Robert J schrieb:  Bezüglich der "Ehrkäsigkeit" bitte ich Dich dies zu erläutern, da es in unserem Sprachraum dieses Wort nicht gibt und ich seine Bedeutung nicht kenne. Für mich klingt es nach "Ehrlosigkeit" und die meinst Du sicher nicht.

Schwäbische Ausdrücke lassen sich oft schwer übersetzen. Wiktionary übersetzt ehrenkäsig mit "in Ehrensachen besonders empfindlich". Passt eigentlich ganz gut, wenn man noch den Zusatz macht, dass der Begriff in der Regel (wie auch hier) nicht vorwurfsvoll angewendet wird, sondern eher als Zustandsbeschreibung.

(17.01.2014 23:43)Robert J schrieb:  Ihr habt eine Aufgabe übernommen und Ihr seit dafür auch verantwortlich. Die Aufgaben eines Redakteurs hier zusammengefasst

Hier nur ein keiner Hinweis: "Ihr" in Bezug auf Redaktion ist hier falsch gewählt, es gibt im Verein nur einen Redakteur. Ich bin als Webmaster für die Online-Stellung der Mitteilungen des Vorstands und des Redakteurs verantwortlich, habe aber keine redaktionellen Aufgaben (bis auf zwei Kleinigkeiten: wenn in einem Artikel viele Bilder vorhanden sind, dann suche ich die passenden für die Webzeitung aus und ich schreibe das Editorial für die Webzeitung, da die Artikel oft schubweise bei mir eintreffen und eine neue Zeitung erst erstellt wird, wenn mehrere Artikel zusammenkommen). Ob die genannten Anforderungen für eine einzelne Person zu erwarten tatsächlich realistisch sind bezweifle ich, aber man kann dabei ja auch unterschiedlicher Meinung sein.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.01.2014 10:13 von Martin Fischer.)
18.01.2014 10:12
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