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Quatschecke 2013
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Robert Jährig
Administrator
    
Beiträge: 1.395
Registriert seit: Nov 2010
Bewertung 2
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RE: Quatschecke 2013
Ja Ulrich, das werde ich. Für Berlin muss ich aber erst einen Termin finden. Da ich ja das Theaterspiel nur als Nebenbeschäftigung habe, ist es leider nicht ganz so einfach für mich. Manchmal wünschte ich, ich hätte den Beruf, den ich jetzt habe, nie ergriffen und ganz ehrlich, mit dem wissen von heute, würde ich den auch nie ergreifen.
Jetzt bereite ich mich aber erstmal auf die Premiere des Dornröschens vor welches im Dezember Premiere haben soll. Auch arbeite ich schon recht fleissig an 2 neuen Stücken. Der "Mikado" und die "Margarethe" stehen auf der Liste. Beim Mikado steht die Planung, der Text, die Bühnenbilder und die Figuren fest. Die ein oder andere Figur wird auch noch beweglich gemacht aber ansonsten ist da alles soweit das ich anfangen kann. Die Margarethe sieht es da etwas anders aus. Die Planung und die Musik stehen. Figuren, bis auf die die ohnehin schon fest stehen müssen noch ausgewählt werde. Einige Figuren sollen Sonderfunktionen bekommen. So soll Mephisto im 2.Akt auf den Tisch springen und auf diesem auch laufen und sich drehen können. Aber auch im ersten Akt möchte ich das Publikum überraschen. So soll Margarethe nicht als Erscheinung am Hintergrund sein, sondern ich möchte sie als Geistererscheinung Faust erscheinen lassen. Aber auch in der Kirche möchte ich, dass Geiser Margarete umringen. Aber wie schon erwähnt, das ist noch absolutes Rokonzept.
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
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| 08.10.2013 00:02 |
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pappcartoon
Nicht registiert
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Quatschecke 2013
Sauber, da geht ja richtig was!
Ich sitze hier nach wie vor fest, auch wenn ich mit dem Rollstuhl schon besser im Parterre herumkurven kann (wenn ich wieder aufrecht gehen kann, werden wir ein bißchen renovieren müssen).
Leider ist mein Kopf total leer - ich kann nichts schreiben, ich kann nichts zeichnen, mir ist alles total wurschtegal... und ich hoffe, daß diese blöde Phase bald wieder vorbei ist.

(05.10.2013 16:50)Harry Oudekerk schrieb: Betsy wie geht es den dir jetzt? Du wirst doch dabei sein in Dezember, oder?
Ich hoffe es. Am 18.11. sind die acht Wochen rum und ich bekomme dann voraussichtlich die Schrauben aus dem Gelenk. Danach wird es interessant, weil ich nicht weiß, wann ich wieder "normal" gehen kann.
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| 15.10.2013 16:23 |
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Brigitte L.
Spielerin
    
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Registriert seit: May 2011
Bewertung 1
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RE: Quatschecke 2013
Liebe Betsy,
das Gefühl kenne ich, nicht zu wissen, wann man wieder richtig laufen kann. Sehr unangenehm.
Dies wurschtegal Gefühl vergeht, wenn du dich wieder besser bewegen kannst. Langes unverschuldetes rumsitzen schadet der Psyche. Das geht wieder vorbei. Bestimmt. Freu dich auf Dezember.
Lieben Gruß, Brigitte
(06.10.2013 14:38)Ulrich Chmel schrieb: Toll, goßartig, so ist es richtig,hinaus in die Welt mit dem Papiertheater.
Lieber Robert,
dem kann ich mich nur anschließen. Was Du dort in Heringsdorf und Umgebung auf die Papiertheaterbeine stellst, ist beachtlich. Deine Energie kann ich nur bewundern.
Ich komme zur Zeit irgendwie nicht weiter. Dafür spiele ich im Moment intensiver Harfe.
Brigitte
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2013 13:22 von Brigitte L..)
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| 16.10.2013 13:19 |
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Robert Jährig
Administrator
    
Beiträge: 1.395
Registriert seit: Nov 2010
Bewertung 2
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RE: Quatschecke 2013
@Brigitte
Nun ja, ich versuche es jedenfalls. Wenn ich so auf meinen Spielplan für dies Jahr zurückblicke, wird es stetig mehr. Doch frage ich mich auch, ist das nicht auch alles vergebliche Liebesmüh. Wenn ich so die Aktivitäten anderer im Bereich Papiertheater sehe, sind es von den vielen Bühnen die es gibt, nicht gerade viele, die auch etwas machen und machen wollen. Manchmal habe ich den Eindruck, den meisten reicht das bisher erreichte und man gibt sich damit zufrieden, ohne das bisherige infrage zustellen und nach Verbesserungen zusuchen. Ich stelle mir zB. die Frage, wie und wo wird das Papiertheater in 20 oder 30 Jahren sein. Wie geht es weiter, wenn wir die heute noch Jung sind, die alten sind. Was haben wir bisher überhaupt dafür getan, im Bereich Gewinnung von Nachwuchs? Warum werden Möglichkeiten, die sich ergeben, so wenig genutzt und gefördert?
@Ulrich
Gratuliere zu diesem erfolgreichen Start, Deiner Carmen. Mögen Dir und dem Stück noch weitere Erfolgreiche Aufführungen beschieden sein.
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.10.2013 15:43 von Robert Jährig.)
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| 16.10.2013 15:42 |
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Robert Jährig
Administrator
    
Beiträge: 1.395
Registriert seit: Nov 2010
Bewertung 2
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RE: Quatschecke 2013
Lieber Harry und genau das was Du da beschreibst, ist das Dilllemma. Sorry, aber wir haben es zur Zeit eben mit dieser Überalterung zutun. Die meisten interessiert es nicht, was in 20 oder 30 Jahren ist, weil sie jetzt schon ein Alte erreicht haben, in dem man maximal nur noch in kurzen Abschnitten denkt. Das ist an die Adresse der Betreffenden nicht negativ gemeint. Wenn wir nicht langsam anfangen über die Zukunft nachzudenken, wird Papiertheater in 30 Jahren nur noch eine Fußnote der Geschichte sein, die in Selenlosen Museumsvetrienen zu bestaunen sein wird. Soviel ich weiß sieht es in Dänemark auch nicht gerade sehr rosig aus. Auch die Dänen haben Nachwuchssorgen.
Harry ob ein Stück nun ein altes oder ein neues ist ist vollkommen egal. Die Frage ist eher, gefällt das was ich dem Publikum zeige diesem, oder nicht. Eine andere Sache ist das entwickeln neuer Stücke für das Papiertheater, die es nachkommenden Generationen ermöglichen mit dem Papiertheaterspiel zu beginnen. Ein Amerikaner hat da eine ganz interessante Idee gehabt. http://crossmedial.tv/digitale-renaissan...rtheaters/
Aber was machen wir selbst hier in Europa? Nichts! Weil eben die vorherrschende Meinung ist "Was in 20 oder 30 Jahren ist, interessiert mich eigentlich nicht."
Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.
Max Reinhardt
www.papiertheater-heringsdorf.de
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| 16.10.2013 18:22 |
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